SINN-Flieger 103 aus dem Jahr 1967

      SINN-Flieger 103 aus dem Jahr 1967

      Eine Fliegeruhr muss nicht immer militärischen Ursprungs sein. Diese schöne alte Sinn 101 habe ich seinerzeit von einem Zivilpiloten erworben, der sie aus einer Sammelbestellung 1967 über die Lufthansaschule gekauft hatte.

      Er schrieb mir: " Zur damaligen Zeit wurden von Sinn die Piloten der Lufthansa mit dieser Uhr ausgerüstet".

      Eine klasse Uhr kann ich nur sagen. Markant ist der stark vergößerte 30-Minutenchronozähler. Natürlich hat sie ein Tritiumblatt. Aber das Beste liegt im Innern. Dort arbeitet ein rotvergoldetes Valjoux Schaltradwerk. Helmut Sinn hat in seiner Anfangsphase zahlreiche schöne Chronowerke für seine Flieger verbaut. Typische für diese Frühphase war, dass lediglich das Blatt signiert war. Ich habe dem Schätzchen natürlich einen Deluxe original SINN Service gegönnt. Das Gehäuse wurde in seinem schönen Vintagelook belassen.









      Infos: sinn-uhren.info/52.html


      Beste Grüße

      Walter :zwinkern:
      "Ich bin ein Höhlenbewohner. Die Zimmer mit Aussicht überlasse ich Ihnen" - G. Bachmann
      Hoffentlich wird es dann aber für den potenziellen Käufer kein böses Erwachen.

      Da gehört doch eigentlich ein Valjoux 72 rein, ist vom Zifferblatt her eine Sinn 103A aus der ersten Serie ca. 1966-1968. Das Valjoux 726 kam später bei der 103B und bei der 103A aus Anfang der 80er. Die 103A aus den 80er mit Valjoux 726 hat das Zifferblatt mit den größeren Totis die "Big Eyes".

      Wer weiß was in den 80er vom "schnellen Helmut" alles zusammengebaut wurde, könnte noch aus Restbeständen sein. Oder das Werk wurde mal später getauscht was ja auch nicht so schlimm wäre.

      Aber bei dem Aufgerufenem Preis will man sich keine Gespräche anhören, das da eigentlich ein Valjoux 72 reingehört.

      Sinn 103A Valjoux 72 vs. Sinn 103A Valjoux 726





      Ich bin immer wieder erstaunt was in letzter Zeit für Vintage Sinn Uhren angeboten werden. Aber am meisten bin ich über die aufgerufenen Preise erstaunt. Da wird es für den echten Sammler echt schwierig noch was gutes zum erschwinglichen Kurs zu bekommen.
      Der Verkäufer hatte selbst auf die Uhr geboten und war Höchstbieter, danach hat er versucht einem Bekannten aus dem Sinnforum diese für 6500 anzudrehen. Ich hatte ihm aufgrund des Zustandes (Lünette und Zeiger) und der Vorgehensweise des Verkäufer davon abgeraten. Weil der potenzielle Käufer dieses Stück aber unbedingt haben wollte, haben sich beide auf 5700 geeinigt.

      Ab 4100,00 hat der Verkäufer die Uhr Hochgeboten, diese Vorgehensweise vom Verkäufer finde ich einfach nur zum Ko....!

      Hier zeigt sich wieder, dass Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen und manchmal ist man auch bereit auf Kompromisse einzugehen.

      stylus1_de wrote:

      Der Verkäufer hatte selbst auf die Uhr geboten und war Höchstbieter, danach hat er versucht einem Bekannten aus dem Sinnforum diese für 6500 anzudrehen. Ich hatte ihm aufgrund des Zustandes (Lünette und Zeiger) und der Vorgehensweise des Verkäufer davon abgeraten. Weil der potenzielle Käufer dieses Stück aber unbedingt haben wollte, haben sich beide auf 5700 geeinigt.

      Ab 4100,00 hat der Verkäufer die Uhr Hochgeboten, diese Vorgehensweise vom Verkäufer finde ich einfach nur zum Ko....!

      Hier zeigt sich wieder, dass Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen und manchmal ist man auch bereit auf Kompromisse einzugehen.


      Ich habe kürzlich ebenfalls schlechte Erfahrungen gemacht! Auf Ebay wurde eine Sinn Military Type II NOS für € 3.490 VB angeboten und ich wohl der erste, der die Uhr kaufen wollte. Als Antwort bekam ich den Hinweis, das es ein unerwartet starkes Interesse an der Uhr gäbe. Als nächster Hinweis kam dann, dass ein Interessent wesentlich mehr geboten habe und somit war die Uhr weg. Ich habe grundsätzlich nichts gegen Auktionen, aber dann soll eine Uhr auch als solche angeboten werden. Wenn jemand einen bestimmten Preis nennt und diesen sogar noch als VB ausweist, dann erwarte ich auch, die Uhr zu dem Preis zu bekommen. Auch diese Vorgehensweise fand ich zum Ko.....!

      Nach meinem Gefühl - ich bewege mich eigentlich zu wenig auf dem Kauf- bzw. Verkaufsmarkt - versuchen die meisten heutzutage, das Maximum heraus zu holen, koste es was es wolle. Immer nach dem Motto "Gier frisst Seele auf". Auf solche Preisspielchen lasse ich mich nicht ein, da verzichte ich lieber auf eine Uhr.

      :thumbdown: :!:
      Sich quasi ein Limit rein zu legen, also einen Mindestpreis finde ich ok. Aber das Mitbieten oder Frontrunning ist ziemlich unfair, weil es einen Sog imitiert, der nicht real ist.

      Gruß,
      Walter
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