Sticky Das 2. Leben einer Urofa 59

      Kompliment und Respekt.
      Hr.Buse, da habe Sie sich mal wieder selbst übertroffen !

      Tolle arbeit !

      Fürs Gehäuse wäre ich zuständig gewesen - früher - Sie wissen schon. .-)

      Leider habe ich keien Zeit mehr für so arbeiten.

      Denke aber das es mitlerweile andere Spezialisten gibt.?

      Pflegen Sie immer schön Ihre Hände :) damit Sie noch lange so tolle Restaurationen machen können.

      Gruss Jörg Schauer
      STOWA und Jörg Schauer
      Salmbacher Weg 52
      75331 Engelsbrand

      Tel.: 07082-93060
      Fax.: 07082-93062

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      Original von Sascha Praisler
      ......65 mm sind schon ziemlich gewaltig am Handgelenk. Eigentlich waren die B-Uhren ja auch nicht in erster Linie dafür gedacht. Werksmäßig wurden die mit Beinriemen ausgeliefert.


      1. 55mm - nicht 65 mm
      und
      2. - ganz schlimm.... Beinriemen?? :keul: :keul: :motz: HB:::
      Schonmal probiert eine B-Uhr am Bein zu tragen???? Wenn das klappt die bis zum Oberschenkel zu bekommen (denn nur dort könnte man sie im sitzen auch ablesen), dann würde ich schnell mal zum Arzt gehen.
      Siehe auch diesen Beitag von mir:
      Speakers' Corner (bitte nur Originalbeiträge - keine Antworten)
      Eine klasse Leistung an einer Uhr, die es verdient hat!

      Eine Glashütter Kal.59 ist immer wert, fachgerecht restauriert zu werden - auch wenn sie möglicherweise nicht die erhoffte Ausnahmeuhr ist.

      Denn eine ShockResist Stosssicherung ist bei dieser niedrigen Seriennummer nicht zu erwarten. Und wenn wir uns das Werk von der Zifferblattseite ansehen, ist deutlich erkennbar: da war auch keine drin. Wir sehen nur ein einfaches Lager mit Deckplättchen. Wunder bleiben also nach wie vor eher selten.

      Zu Sascha Praislers Nummern-Recherchen noch eine kleine Erweiterung: Es existiert eine Uhr, nicht 200160, nicht 200150, sondern mit Nummer 200138. Auch kein Phantom, denn sie war vor einiger Zeit in meiner Werkstatt zu Reparatur und Überholung. Die Uhr kam aus England und hat (natürlich) keine Stosssicherung.

      Frank
      Hallo alle zusammen,

      erst einmal der Stand der Restaurierung:

      Im Verlauf des kommenden Monats wird das "Finish" festgelegt werden. Ich gehe davon aus, daß wir so etwa Oktober/November das Ergebnis vorliegen haben werden. Bis dahin heißt es erst noch ein bischen warten.


      Die Nummer 200138 kannte ich bislang noch nicht, die Nummer 20015x ist wohl eine andere, diese war bei einem älteren Uhrmacher aus Sachsen. Wir haben aber jetzt wohl einen neuen Verdächtigen im Hinblick auf "Ältestes überlebendes Exemplar". Es wundert mich nicht, daß dieses Stück keine Stoßsicherung hat. Aber da wird ein sehr, sehr heikler Punkt innerhalb der Tutima-Geschichte berührt.

      Wann wurde die Stoßsicherung eingeführt und wie genau ?

      Zumindest bis in den Nummernkreis 2003xx ist mir bislang kein einziges Exemplar bekannt, daß eine Stoßsicherung gehabt hätte. Das legt natürlich den Verdacht nahe, daß die Stoßsicherung nicht von Anfang an zur Ausstattung dieser Uhren gehörte. Es ist doch eher unwahrscheinlich, daß all diese frühen Stücke später modifiziert wurden, auch wenn man es nicht vollkommen und mit letzter Sicherheit ausschließen kann.

      Zumindest ist es im Rahmen einer Restaurierung um einiges einfacher, eine defekte Stoßsicherung auszubauen, als diese exakt zu rekonstruieren. Auch darf man nicht vergessen, daß die frühen Stücke wohl regelmäßig lange - teilweise bei verschiedenen Trägern - in Dienst standen und Tutima selbst ab einem gewissen Zeitpunkt keine Stoßsicherung mehr verbaute, wohl weil einfach die Bauteile fehlten. Daher ist es zumindest nicht ganz ausgeschlossen, daß all diese frühen Stücke bereits vor 1945 einer Überarbeitung unterzogen worden sein könnten, der dann die Stoßsicherung - mangels Ersatzteilen - zum Opfer gefallen ist. Die Stoßsicherung ist ja auch nicht ganz unempfindlich.

      Aber wie gesagt, es ist doch recht unwahrscheinlich, daß sich dabei nicht ein einziges der ganz frühen Stücke mit Stoßsicherung erhalten haben soll. Wir müssen also bis auf weiteres davon ausgehen, daß die Stoßsicherung erst ab einer gewissen Nummer eingeführt worden ist. Aber ab welcher ?

      Ab etwa Nummer 202xxx (und auch knapp davor) ist die Stoßsicherung durch eine ganze Reihe von Exemplaren sehr gut belegt. Bei den ersten 1000 Stück ist das Bild allerdings recht difus. Stoßsicherungen finden sich nachweislich beispielsweise schon im Nummernkreis der 2006xx. Allerdings sind mir dann auch wieder Stücke des Nummernkreises 2009xx bekannt, die keine Stoßsicherung haben und wohl auch niemals eine hatten. Eine alles in allem eher schwer zu beurteilende Ausgangslage.

      Ich persönlich vermute die Einführung der Stoßsicherung - wohl zunächst nur versuchsweise und parallel zu den Stücken ohne Stoßsicherung - im Nummernkreis zwischen 200332 und meiner 200402. Die Nummer 200332 ist belegt und zwar ohne Stoßsicherung.

      Die Herkunftsgeschichte meiner 200402 macht es ausgesprochen unwahrscheinlich, daß da einer nachträglich eine Stoßsicherung eingebaut haben könnte. Auch wenn viel "daran herumgebastelt" wurde, bevor die sachkundige Restaurierung angefangen hat, sieht zumindest die Grundsubstanz alles im allem doch sehr stimmig aus. Ich glaube nicht, daß hier viel "zusammen gestoppelt" worden sein könnte, insbesondere was Platinen und Brücken angeht. Die alte Patina war durchgänging einheitlich.

      Zudem hat mir Herr Buse erst letztens berichtet, daß nicht nur der Unruhkloben und andere Werksteile sondern insbesondere auch das Gehäuse dieselben Brandspuren (weiches Metall) tragen, also ziemlich sicher zusammengehören. Und dann stelle ich mir auch die Frage, warum irgendjemand einen defekten Unruhkloben ohne Stoßsicherung durch eine defekte Stoßsicherung hätte ersetzen sollen. Das macht für mich keinen Sinn.

      Was mit der Nummer 200402 tatsächlich geschehen ist, war einfach, daß eine Reihe von (defekten) Teilen komplett ausgebaut worden sind oder durch falsche Teile ersetzt worden waren. Derjenige, der da herumgebastelt hat, verfügte also mit absoluter Sicherheit nicht über originale Ersatzteile. Wenn ich mir dann überlege, wie selten die Stoßsicherung im Vergleich ist, kann ich mir nicht vorstellen, daß einer, der nicht einmal über ein Zifferblatt, eine Krone oder auch nur einen simplen Chronohebel verfügt, dann eine Stoßsicherung - wenn auch defekt - auf Lager hat, das gilt umso mehr, als daß die falschen Teile nicht einmal von der 1. MUF waren, sondern einfach nur falsch. Ausschließen kann man da sicher nichts, aber es ist doch eher unwahrscheinlich.

      Vielleicht hat sich bei meiner 200402 gerade deshalb die Stoßsicherung erhalten, weil das Stück vermutlich aus einem Absturz stammt und so einer Revision in den Jahren zwischen 1942 und 1945 entzogen gewesen ist.

      Der Einwand im Hinblick auf das Gegenlager der Unruhe ist interessant, überzeugt mich aber auch nicht abschließend. Zum einen ist es durchaus denkbar, daß man hier nicht das originale Gegenlager sieht und zum anderen kann es sich hierbei auch durchaus um eine "Zwischenvariante" im Zuge der Einführung der Stoßsicherung handeln. Wenn die Stoßsicherung erst kurz vor der Nummer 200402 - und dann vielleicht auch noch erst einmal versuchsweise - eingeführt worden ist, erstaunt es auch nicht sonderlich, daß man hierfür auf bereits gefertigte Rohwerke zurückgegriffen hat. Diese waren dann aber bereits für das einfache Gegenlager vorbereitet. Vielleicht hielt man das auch in der Einführungsphase der Stoßsicherung für vollkommen ausreichend.

      Ein allmähliches Variieren der Ausführung im Zuge der Produktion ist beim Kaliber 59 im Übrigen ja auch nicht unbekannt. Insgesamt gibt es unglaublich viele Varianten und Zwischentypen. Teilweise existieren leichte Abweichungen innerhalb eines Nummernkreises. Alleine an diesem Problem ist eine abschließende Typisierung bislang immer wieder gescheitert. Selbst die Typisierung bei Ulric of England ist keinesfalls abschleißend und auch nur eine recht grobe Einteilung.

      Aber mit diesem Detail ist es wie üblich bei Tutima Kaliber 59. Nichts genaues weiß man nicht. Wenn irgendwann einmal - wider Erwarten - die Firmenunterlagen aus irgend einem Keller in Moskau doch wieder auftauchen sollten, wird man diese Fragen vielleicht sicher beantworten können. Bis dahin ist - zumindest wenn es um die Details geht - viel Unsicherheit mit im Spiel.

      Vielleicht handelt es sich bei der 200402 um eine der frühesten Tutima Kaliber 59 mit Stoßsicherung überhaupt, vielleicht wurde die Stoßsicherung erst später nachträglich eingebaut. Mit allerletzter Sicherheit werden wir das - zumindest bis zum Auffinden der Firmenunterlagen - wohl nicht sagen können.

      Mit den besten Grüßen

      Sascha Praisler

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      Ach ja, noch eins:

      Stücke, die nicht so genau in das übliche Raster passen, stehen natürlich immer erst einmal grundsätzlich unter dem Verdacht, daß da etwas nicht stimmen kann.

      Aber so ist es einmal mit besonderen Exemplaren, die passen halt nicht ins übliche Raster, sonst wäre sie ja auch nichts besonderes. :)

      Post was edited 1 time, last by “Sascha Praisler” ().

      Hallo Sascha,

      zu Deinen Überlegungen ist erstmal anzumerken, daß die angenommene Umrüstung einfachgelagert <-> stoßgesichert so nicht möglich ist, da die Fräsungen in Kloben und Platine jeweils sehr unterschiedlich sind.

      Aus diesen und anderen Gründen stimme ich dir völlig zu, daß eine Stoßsicherung nicht nachträglich reingebastelt wurde, das wäre auch deutlich erkennbar. Aber etwas anderes ist sehr wahrscheinlich: der Tausch von Kloben mit dranhängender Unruh schon vor '45 im Rahmen einer Schnellreparatur.
      Bei gebrochenem Zapfen (keine St.Si.) geht nichts schneller und einfacher, als diese Baueinheit einfach aus einer anderen Uhr (kaputt aber Welle heil) umzusetzen.

      Die Bauart der Platine lässt leider nur den Schluss zu: ab Fabrik keine St.Si. Auch bei einer frühen "Probeversion" müssten beide Seiten stoßgesichert sein, sonst wär's sinnlos. Das war auch den hervorragen Fachleuten in Glashütte bekannt, die so einen Unsinn nicht verbrochen hätten.

      Bei den zitierten Exemplaren weit vor 202xxx müsste also sicher sein, daß auch "unten" eine Stoßsicherung vorhanden ist.

      Im übrigen darf ja jeder an die Hypothese glauben, die ihm persönlich am sympathischsten ist :zwink:

      Gruß, Frank
      ________________________________
      Fliegeruhren - Hanhart Vintage Service
      Hallo Frank,

      die Möglichkeit einer Reparatur noch vor 1945, bei der die gesamte Unruhe samt Kloben ausgetauscht worden sein könnte, ist tatsächlich nicht so ganz von der Hand zu weisen. Wie schon gesagt: möglich ist da vieles.

      Nach reiflicher Überlegung komme ich nun zu dem Ergebnis, daß das Gegenlager bei der 200402 entweder original ist oder zumindest dem Originalzustand entspricht, da in der Platine die kleine Ausfräsung für die andere Lagervariante nicht zu finden ist. Das Gegenlager war also niemals gesondert gesichert, was auch immer das bedeuten mag.


      Die bei weitem interessantere Frage ist aber die nach dem Beginn des Einbaus von Stoßsicherungen und wie genau diese ersten Exemplare ausgesehen haben.

      Ich habe nochmal meine "Unterlagen" überprüft. Soweit ich es nachvollziehen kann, wurde die Stoßsicherung als regelmäßige "Standard-Ausführung" spätestens ab den Nummer 2019xx eingeführt. Davor haben die meisten - aber nicht alle - Exemplare keine.

      Bei Knirim ist ein schönes Bild der Zifferblattseite von 201994. Die Uhr verfügt über eine Stoßsicherung am Deckstein. Das dortige Gegenlager weicht zwar von der einfachen Platte mit Stein ein wenig ab, verfügt aber auch nicht über eine gesonderte Stoßsicherung des Gegenlagers. Die Platte hat eine etwas andere Form und statt eines weißem einen roten Stein. Das war´s auch schon an Unterschieden zu Ausführung ohne Stoßsicherung.

      Ich bin mir auch im Übrigen gar nicht so sicher, daß eine besondere Sicherung des Gegenlagers überhaupt zwingend erforderlich ist. Bei einem Stoß reicht es regelmäßig aus, wenn einer der Lagerpunkte nachgeben kann. Besser ist natürlich eine Vollsicherung, aber nicht zwingend notwendig, um das angestrebte Ziel zu erreichen.

      Bei den Uhrmachern bei Tutima handelte es sich sicher um hervorragende Spezailisten auf ihrem Gebiet, aber über den Bau von Stoßsicherungen verfügte man zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht über praktische Erfahungen. Vor dem Kaliber 59 hatte Tutima niemals eine Uhr mit Stoßsicherung gebaut. Ganz allgemein sind Stoßsicherungen vor etwa 1940 nur vereinzelte Erscheinungen, die auch wohl eher experimentellen Charakter hatten.

      Eine solche Ausführung kann ich mir also gerade bei den ersten Versuchen einer Stoßsicherung durchaus gut vorstellen. Man darf ja nicht vergessen, daß die Stoßsicherungen wahrscheinlich - da ist die Quellenlage leider auch recht dürftig - nicht bei Tutima selbst produziert sondern wohl aus der Schweiz importiert wurden, und zwar gegen knappe Devisen. Es war ja schließlich schon Krieg. Daß man da vielleicht im Rahmen der Einführung einer Stoßsicherung erst einmal versucht haben könnte, die Zahl der teuren Importteile zu minimieren, wenn es irgendwie möglich ist, erscheint mir nicht unwahrscheinlich.

      Zumindest für die Zeit bis Ende 1941 können wir eine monatliche Produktionszahl zwischen etwa 500 und 600 Uhren als gesichert annehmen, wahrschelich auch bis Ende 1942. Danach wird es etwas unübersichtlicher.

      Wenn wir die Einführung der Stoßsicherung etwa um die Nummern 2019xx annehmen und mit einer monatlichen Produktion von 500 bis 600 Stück zurückrechnen, liegt die 200402 etwa drei Monate vor der Einführung der Stoßsicherung als Standard. Etwa diesen Zeitraum wird man auch als realistisch für die Einführung und Erprobung einer neuen Werksvariante annehmen dürfen.

      Auch wenn ein so frühes Stück in dieser Ausführung auf den ersten Blick erstaunlich ist, muß man bei genauerem Hinsehen so etwas doch eigentlich sogar erwarten. Die 200402 paßt genau in den Zeitraum, ab dem man mit der ersten Erprobung einer Stoßsicherung rechnen muß, und bei einem Probestück muß man immer mit einer Ausführung rechnen, die nicht dem späteren Serienstück entspricht.


      Gruß Sascha


      P.S.: Hast Du Informationen über den genauen Beginn der Serienproduktion der Tutima Kaliber 59 ? In der Literatur wird meistens das Jahr 1941 - und zwar ohne Monat - genannt. Teilweise wird auch Ende 1940 als Produktionsbeginn angegeben.

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      Hallo Sascha,

      das von Dir beschriebene Gegenlager bei #201994 ist genau die untere Stoßsicherung. :)
      Die Platine hat noch die alte runde Ausfräsung für Deckplättchen, eine winzige Ausbuchtung für die St.Si. wurde zugefügt.

      Die St.Si. wurde in der Schweiz gefertigt und war damals schon ca. 10 Jahre auf dem Markt.

      Produktionsdaten sind mir leider nicht bekannt. Da müsste, wenn überhaupt, Hr. Buse eher was wissen.

      Gruß, Frank
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      Hallo Frank,

      das bei der 201994 ist doch keine Stoßsicherung, das sieht nur so ähnlich aus. Also zumindest ich kann die Sicherung auf den Bildern bei Knirim beim besten Willen nicht erkennen. Das ist für mich nur eine leicht abgeänderte Variante der unteren Deckplatte, wie sie bei Uhren ohne Stoßsicherung üblich ist. Ich kenne die Uhr aber leider nicht im Original.

      Richtig ist, daß der einzige Unterscheid an der Platine bei einer unteren Stoßsicherung die kleine zusätzliche Ausfräsung ist, die man auch bei der 201994 sehen kann.

      Ich hatte letztens mit vollster Überzeugung geschreiben, daß die 200402 diese Ausfräsung nicht hätte. Auf den Bildern, die Ihr sehen könnt, sieht das auch so aus. Ich habe mit jetzt nochmal die höher aufgelösten Bilder angesehen, die vor der Restaurierung gemacht worden sind. Jetzt bin ich mir nicht mehr ganz so sicher. Da wo bei der 201994 die Ausfräsung ist, kann ich bei der 200402 auch etwas entdecken, was entweder eine ganz leichte Einfräsung oder bloß ein Kratzer in der Platine ist. Das muß ich mir bei Gelegenheit doch noch mal im Original ansehen. Die Uhr ist ja momentan bei Herrn Buse.

      Soweit ich weiß ist die bei der Tutima verbaute Stoßsicherung erst Ende der 30er Jahre entwickelt worden und ich glaube 1938 oder 1939 auf den Markt gekommen. Ich kenne auch keine Uhr mit dieser Bauart, die früher wäre. Aber es kann durchaus sein, daß ich da falsch liege. Mit entsprechenden Nachweisen lasse ich mich da gerne überzeugen.

      Gruß Sascha.
      Original von Sascha Praisler
      Eine 2003xx also, nicht schlecht.

      Würde mich brennend interessieren, ob die mit oder ohne Stoßsicherung ist.



      Mich auch...... :9:

      Aber hab ich euch richtig verstanden das diese Nr. keine haben darf?

      Dann wird er keine haben. :36: Schade
      Grüße


      Michael



      Die Stücke aus dem Bereich 2003xx haben alle keine, was aber noch lange nicht heißt, daß es keine mit Stoßsicherung gegeben hätte. Ist halt ein kontroverses Thema. Als Standard taucht die Stoßsicherung erst kurz vor der Nummer 202000 auf.

      Aber mal kurz zum Thema "untere Stoßsicherung":

      die hat eine

      cgi.ebay.de/Tutima-Glashuette-…ZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

      Bei der 201994 bei Knirim kann ich bis heute keine untere Stoßsicherung erkennen. Dieses Detail ist wohl auch im Laufe der Produktion geändert worden.

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      Original von RLM-NAV
      Original von Sascha Praisler
      Eine 2003xx also, nicht schlecht.

      Würde mich brennend interessieren, ob die mit oder ohne Stoßsicherung ist.



      Mich auch...... :9:

      Aber hab ich euch richtig verstanden das diese Nr. keine haben darf?

      Dann wird er keine haben. :36: Schade




      Hab ihn, mein Freund hat sich da dann doch vertan mit der Nr. ist nicht eine 2003** sondern eine 203*** was meiner Freude jedoch kein Abruch tut.
      Ist und wird mein einziger Tutima bleiben.

      Kennt von euch jemand .......also in Berlin soll es ne Stelle geben wo man über den früheren Besitzer Nachforschen kann.
      Ich kenn den Namen vom Pilot. Ich werd na klar auch noch GOOGELN :9:
      Grüße


      Michael