Auszeichnungs- und Militäruhren der DDR

      Schon 10 Jahre vorher gab es gemeinsame Manöver auf (Ost)deutschem Boden, eben die „Waffenbrüderschaft 70“.
      Auch hier gab es als Ehrengabe u.a. eine Uhr, in diesem Fall eine Spezimatic Kal. 75, die damals von Walter Ulbricht übergeben wurde.
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      Ja, die Seite von Herrn Donner ist sehr zu empfehlen!
      Auch die Auszeichnungsuhren für die Kampfgruppen gab es in unterschiedlichen Ausführungen, hier 2 Beispiele ...
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      Es geht ja hier um Auszeichnungsuhren der DDR.
      Vom Zentralkomittee der SED wurden verschiedene Uhren von Ruhla und Glashütte überreicht.
      Ich kann dazu nur Beiträge zu Glashütte-Uhren liefern, alles kann man nicht haben (siehe oben).
      Von GH waren das Spezimatic- (in Edelstahl!) und in weiterer Folge Spezichronmodelle.
      Hier 2 Beispiele ...
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      Das Thema ist hochinteressant! Schön, dass du das aufgreifst und uns verschiedene Modelle zeigst.
      Das hatte ich so noch gar nicht auf dem Schirm. Ich nehme aber mal an, dass trotz der anzunehmenden Seltenheit solcher Full-Sets die Preise dafür noch bezahlbar sind, oder?
      Beste Grüße
      Jan

      Keep on ticking...
      Ja, die Preise sind derzeit niedriger als vor ein/zwei Jahren ...
      Parteitage waren immer ein willkommener Anlass für Ehrengaben.
      Zum VII. Parteitag der SED, der vom 17. bis 22. April 1967 in Berlin stattfand, gab es eine Spezimatic.
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      Danke Felix! :)
      Zum IX. Parteitag wurden erstmals auch Herren-Quarzuhren von Ruhla überreicht, waren damals der letzte Schrei.
      Beim X. Parteitag gab es für die Damen und Herren wieder Quarzuhren von Ruhla, zum XI. ist mit uhrenmäßig bisher noch nichts untergekommen.
      Zum XII. Parteitag, der nicht mehr stattfand, war die Ausgabe von Quarzuhren aus Glashütte geplant. Doch dazu kam es nicht mehr.
      Die vorhandenen Uhren wurden nach der Wende mit einem Zertifikat versehen und verkauft.
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      Ich habe mich ein wenig mit diesem schönen Thema beschäftigt und habe eine Frage an unseren offenkundigen Experten. Es betrifft die Spezichron für das Set zur Waffenbrüderschaft 80. Diese Uhr erinnert ein wenig an die Spezimatic Taucheruhr in Edelstahl. War die Spezichron ebenfalls aus Stahl und wie druckfest war die Uhr, Gehäuse ebenfalls von RP ? ?(

      Gruß,
      Walter
      "Ich bin ein Höhlenbewohner. Die Zimmer mit Aussicht überlasse ich Ihnen" - G. Bachmann
      Nun Walter, bei dem Gehäuse der Waffenbrüderschaftsuhr dürfte es sich um eine auch bei der Spezimatic ( da gab es 2 Varianten mit TS 200) verwendete Form handeln.

      Ich habe die Spezichron und die Spezimatic bildhaft gegenübergestellt.

      Damit ist die Frage nach der Druckdichtheit allerdings nicht wirklich beantwortet. Es gab dieses Gehäuse nämlich auch in einer nur 6 bar ertüchtigten Version.


      Und um die Verwirrung komplett zu machen gab es die Spezichron auch noch in einem RP-Gehäuse mit 5 ATM und Mineralglas statt Plexi ...

      Liebe Grüße Erich
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      Danke Erich, das hatte ich mir schon gedacht. Ich bin drauf gestoßen, weil ich in dem Buch von Horst Kerzig, Jürgen Knittel über das KSK 18 nach gelesen habe. Die Autoren erwähnen unter Taucherausrüstung nur das Modell Spezichron, was ich für falsch bzw. unvollständig halte. Meines Wissen wurden vor allem die oben beschrieben Spezimatic Modelle (1. und 2. Version) mit TS200 Boden und die 2. Version der Spezimatic mit 6 atm Druckboden beim KSK 18 verwendet. Die Spezichron ist doch eine zivile Version mit sogenannten Sportzifferblatt.

      Gruß,
      Walter
      "Ich bin ein Höhlenbewohner. Die Zimmer mit Aussicht überlasse ich Ihnen" - G. Bachmann
      Walter, ich sehe das genauso. Die Auflistung der Gegenstände mit Spezichron kenne ich auch, die wurde aber wohl nur an Land getragen.
      Ist halt ein wenig Legendenbildung dabei bei so einer geheimen Einheit, und so ganz genau wissen es die alten Kameraden auch nicht mehr, für die war Uhr gleich Uhr, egal ob Spezimatic oder Spezichron
      (Zitat: "Moin,
      wir hatten u.a. die Glashütter Spezichron als Taucheruhr in den 70er Jahren.
      Als Ergänzung kam noch die Taucheruhr von Ruhla in den Bestand.Diese gibt es
      heute auch als Replik von Ruhla.
      mit kameradschaftlichen Grüßen ....!"). Anmerkung: Spezimatic 70-er, Spezichron 80-er Jahre ...
      Die Ruhla-Taucheruhr ist da prägnanter im Gedächtnis geblieben.
      Bei meinen Recherchen zu der Uhr stieß ich auf ein Mitglied einer dem KSK 18 verwandten Einheit, den Fernaufklärern. Er bestätigte den Einsatz der TS 200 - Variante, auf dem Bild trägt er nach seinen Angaben eine Spezimatic.
      Bezüglich der Ausgabe der Uhren (seine hatte eine Inventarnummer am Boden) bekam ich folgende Auskunft: Zitat: "Uhren für Sondereinsätze und Führer hatten keine Nr., Mannschaftsuhren waren gekennzeichnet um eine Zuordnung und Nachweisführung zu ermöglichen. Ich denke die wurden dann nach Auflösung der NVA vernichtet (leider). Übriggeblieben sind nur die Personengebundenen und wenige zivile, die es so selten gab. Dazu wurden Sonderbezugsscheine benötigt. Die gab es dann durch dir politische und militärische Führung (LVA Bezug)"

      Grüße Erich
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