Wie steht Ihr zum Thema, "...nur noch über zertifizierte Omega Konzessionäre"

      Wie steht Ihr zum Thema, "...nur noch über zertifizierte Omega Konzessionäre"

      Hallo Ihr,

      ich weiß nicht, ob man das verstehen muss, aber irgendwie... :roll:

      Wollte über meinen Uhrmacher Bandglieder (Ref. 1450) bestellen lassen, die Antwort von Omega an ihn: Diese Elemente können nur an zertifizierte Omega Konzessionäre zugesendet werden.

      Übel, und stimmt die Laune eines Uhrensammlers gegenüber dem Hersteller mit dieser Politik nicht gerade positiv ein.
      Bei Werkteilen kann ich das noch nachvollziehen, aber bei Bandgliedern......muss das echt sein...

      Wenn ich mir vorstelle, dass man im Vergleich mit seinem Auto nicht mal mehr in eine freie Werkstatt gehen kann, weil dieser keine Ersatzteile vom Hersteller bekommt... R_lex- Verhältnisse, oder was meint Ihr... :zwinkern:


      LG

      Robert
      Diese Politik der SWATCH Group ist seit einiger Zeit bekannt. Es werden nur noch Uhrmacher beliefert, die einen gewissen Ausrüstungs- etc. standard erfüllen. Im Endeffekt ist das aber reine Beutelschneiderei, da bei SWATCH selbst Höchstpreise abgezockt werden. Insofern steht die eigentliche Überrasschung bei Dir noch aus.

      Vgl.

      "EU-Kartell-Fahnder prüfen Luxus-Uhrenproduzenten"

      Gruß,

      Walter
      "Ich bin ein Höhlenbewohner. Die Zimmer mit Aussicht überlasse ich Ihnen" - G. Bachmann
      Der Aufschrei ist weltweit riesengroß. Ich beziehe einen Newsletter von einen kleinen Austalischen online Uhrenhändler, NICHOLAS HACKO - FINE WATCHES der hat eine Unterschriften-aktion gestartet, mit jetzt schon an die 1000 Unterschriften !!!
      http://www.save-the-time.org/
      The Swiss watch industry has prevented the supply of parts to independent Australian watch repairers. Yet another corporate monopoly forcing independent traders out of business.

      Ist schon eine Sauerei was die Schweizer da machen!

      Hier die Petition;

      Petition
      The major Swiss watch brands are no longer supplying independent watch repairers with spare parts. This means that you as a customer are forced to go back to the brand itself to get the watch repaired.
      Such after-sale policy leaves you with only one option: to have the watch repaired under the terms dictated by watch brand, otherwise, your expensive Swiss watch becomes irreparable.
      Being the only point of service, Swiss brand could even refuse to repair the watch if they consider it to be too old. Often, if they accept your watch for service, the work carried out will include items for which you have not asked, but must pay for, such as a new dial, new hands, bracelet etc.
      Despite the fact that you are the owner of said watch, you have no say nor can make any decision to “mandatory” repairs which are often based in the interest of the brand, not the watch owner.
      Free competition no longer exists and the Swiss watch brands are now working hard to ensure that any repair work is done exclusively in their work shop, on their terms. Taking full advantage of the monopoly of spare part supply, the repair costs of watch servicing has skyrocketed.
      If, like us, you find this situation unacceptable, please express your opinion against this monopoly that affects you as a consumer, by adding your name on this petition.
      We, the undersigned, call on you, the Australian Government, to require all suppliers of imported watch brands to immediately comply with Australian fair trading laws and , if necessary, to change the Australian law to ensure that the suppliers comply with a servicing policy which obliges them to:
      - Not withhold supply and distribution of spare parts to independent watchmakers, watch owners and spare part wholesalers.

      - Charge prices for such spare parts which are not inflated to profiteering levels by virtue of the monopoly position of the supplier.

      - Charge watch repair costs which are based on current Australian labour and material rates and which are not inflated to profiteering levels by virtue of the monopoly position of the supplier.

      - Guarantee that essential spare parts for watches of a brand provided by the supplier will be available from the supplier for a minimum period of 30 years after delivery from the supplier.

      - To agree with and observe a condition of undertaking a watch repair that the watch owner will, on request, have all their property returned on demand, including any parts that were removed and replaced.

      _______________ _______________ _______________ ____ /____/2012
      [ Name ] [Email] [ Signature ] [ Date ]
      I am a... I am located in...
      Watch owner Australia
      Watch collector
      Watch enthusiast __________________
      Watchmaker / watch repairer
      Jeweller
      Watch spare parts supplier

      Please complete this petition form and return, preferably, via fax to: (02) 9233 2273, or alternatively by email to [EMAIL]petition@save-the-time.org[/EMAIL]

      Gruß

      Jimmy
      Gruß

      Jimmy
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      Don't talk to me about naval tradition. It's nothing but rum, sodomy and the lash.
      Sir Winston Churchill

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Geronimo“ ()

      ...naja, ich weiß nur, dass es normalen Juwelieren und Uhrmachern selber auf den Keks geht. Und das sind nicht unseriöse Minigeschäfte, sondern es handeln sich hierbei schon über jahrzehntelang geführte Juwelierläden oder Familienunternehmen.

      Es kommen Kunden, die Uhrmacher könnten deren Uhren reparieren, geht nicht zw. dieser Sache, somit Kostenvoranschlag, der Kunde vom Preis geschockt und kauft daraufhin einfach zum Preis der Ersatzteil- und Rep.kosten eine andere und neue Uhr. Die Omega wandert beim Kunden irgendwo in der Schublade und vergammelt da.
      So bspw. die Gespräche mit den Uhrmachern, die ebenfalls nur den Kopf darüber schütteln.

      Da stellte sich hierbei dann noch eine weitere Frage. Unterstützt man eigentlich mit dieser Vertriebspolitik nicht indirekt die Firmen aus Ostasien, die diese Teile deshalb und noch billiger nachbauen?

      Die schlechten Zeiten von damals bzw. der Quarz- Revolution hat man vergessen und der momentane Status deren Firmen lassen dieses Verhalten eben zu.... :zwinkern:
      Robert, ich hätte nichts dagegen wenn die Chinesen die Teile nachbauen, die gefahr ist aber dass zweitklassiges Material benutzt wird, siehe in die Auto, oder noch viel gefährlicher, die Flugzeugersatzteil zuliefer-Industrie!
      Sicher hat das Schweizer Uhren Monopol, Tür und Tor dafür geöffnet!
      Gruß

      Jimmy
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      Sir Winston Churchill

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      Dieses Gebaren ist m.E. pure Geldgier. Die Unternehmen fahren hohe Gewinne ein und verarschen die Kunden nach Strich und Faden. Nicht nur, dass die Preise für Neuuhren völlig uberhöht sind. Jetzt will man auch noch Profit mit dem Vintagemarkt machen. Für Sammler lohnt sich eine Revision bei einem der bekannten Hersteller nicht mehr.

      Aber dahinter steckt auch ein Generationenwechsel. Dem alten Hayek wäre so etwas nicht passiert.

      Gruß,

      Walter
      "Ich bin ein Höhlenbewohner. Die Zimmer mit Aussicht überlasse ich Ihnen" - G. Bachmann
      Original von travis1963
      Aber dahinter steckt auch ein Generationenwechsel. Dem alten Hayek wäre so etwas nicht passiert.

      Gruß,

      Walter


      Walter, das glaube ich nicht, mich hatte mein lieblings-Uhrmacher von dem Vorhaben informiert noch zu Hayek´s Lebzeit, also wird er das eingefädelt haben!

      Gruß

      Jimmy
      Gruß

      Jimmy
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      Don't talk to me about naval tradition. It's nothing but rum, sodomy and the lash.
      Sir Winston Churchill
      Original von Geronimo

      Walter, das glaube ich nicht, mich hatte mein lieblings-Uhrmacher von dem Vorhaben informiert noch zu Hayek´s Lebzeit, also wird er das eingefädelt haben!

      Gruß

      Jimmy


      Kann ich nur bestätigen und es wird noch weiter gehen, nicht nur Omega sondern bei den Marken Rado und Longines wird es jetzt genauso. Die Voraussetzung (Zertifizierung) die sie verlangen ist für ein mittelständiges Unternehmen nicht zu erreichen.
      Momentan ist der östliche Markt für die Marke interessanter, weil dort der Absatz weit höher ist als in Europa und das bekommen die Kunden zu spüren.
      Haben die nicht von der Marke Breit…. gelernt?? Nachdem es hieß nur noch einschicken, sind mehr als die Hälfe der Uhren nicht mehr angekommen und in dem geheimnisvollen Loch „Post“ verschwunden
      Es ist einfacher momentan an (A)lexteile zu kommen als an diese Marken.
      Gruß
      Lars
      laßt uns die güldnen Stunden zählen

      solang des Lebens Uhrwerk geht

      soll´n Frohsinn und Genuß nicht fehlen

      bis irgendwann der Zeiger steht :kaffee:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „seewolf“ ()