Luftwaffe Wrecksites Norge

      nicht dass ich wüsste.
      Aber es gibt ein paar erhaltene Geschwader Chroniken. Z.B. die JG 27 mit Schwerpunkten England/Afrika/Reichsverteidigung. Dieses Geschwader hat allein über 700 Piloten verloren.
      Insgesamt haben von den 40.000 ausgebildeten Jägerpiloten weniger als die Hälfte überlebt. Die Masse musste 1944 dran glauben. 1945 waren es dann wieder weniger. Da war kein Sprit mehr zum fliegen da.
      Bei den Kampf- und Transportfliegern sah das noch wesentlich schlimmer aus!Ausserdem wurden auf deutscher Seite während des Krieges ca. 100.000 Flugzeuge gebaut (in USA übrigens ein vielfaches davon). Da waren nach dem Krieg nicht mehr viele über, und die wurden nicht alle bei Kriegsende gesprengt!

      Daraus ist auch gut zu erkennen, dass nicht alle Piloten Fliegerchronographen bekommen konnten.

      VG
      Günter
      "Des is wia bei jeda Wissenschaft, am Schluss stellt sich dann heraus, dass alles ganz anders war."
      Zitat: Karl Valentin
      Diese FW 200 Condor wurde bzw. wird im Technikmuseum Berlin restauriert:

      ktsorens.tihlde.org/flyvrak/hommelvik.html

      Auch Teile dieser hier wurden verwendet:

      ktsorens.tihlde.org/flyvrak/dyroy.html

      Die Bergung:

      doblinger-reportage.de/bergung-fw-200.html

      Die Restaurierung:

      sdtb.de/Focke-Wulf-Fw-200-Condor.788.0.html

      fzt.haw-hamburg.de/pers/Scholz…00_Restauration_Teil2.pdf

      Gruß,

      Walter
      "Ich bin ein Höhlenbewohner. Die Zimmer mit Aussicht überlasse ich Ihnen" - G. Bachmann
      Original von Balu53
      nicht dass ich wüsste.
      Aber es gibt ein paar erhaltene Geschwader Chroniken. Z.B. die JG 27 mit Schwerpunkten England/Afrika/Reichsverteidigung. Dieses Geschwader hat allein über 700 Piloten verloren.
      Insgesamt haben von den 40.000 ausgebildeten Jägerpiloten weniger als die Hälfte überlebt. Die Masse musste 1944 dran glauben. 1945 waren es dann wieder weniger. Da war kein Sprit mehr zum fliegen da.
      Bei den Kampf- und Transportfliegern sah das noch wesentlich schlimmer aus!Ausserdem wurden auf deutscher Seite während des Krieges ca. 100.000 Flugzeuge gebaut (in USA übrigens ein vielfaches davon). Da waren nach dem Krieg nicht mehr viele über, und die wurden nicht alle bei Kriegsende gesprengt!

      Daraus ist auch gut zu erkennen, dass nicht alle Piloten Fliegerchronographen bekommen konnten.

      VG
      Günter


      muss mich korrigieren:
      es wurden ca. 30.000 Jägerpiloten ausgebildet, von denen in etwa 10.000 überlebt haben. Davon verloren die 10 Stammgeschwader allein 7.000 Piloten.
      Ob bei den Jägerverlusten die Nachtjagd (ca. 2350) mit eingeschlossen sind kann ich nicht sagen, ich gehe aber davon aus.
      VG
      Günter
      "Des is wia bei jeda Wissenschaft, am Schluss stellt sich dann heraus, dass alles ganz anders war."
      Zitat: Karl Valentin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Balu53“ ()

      Letzteres ist eine einfache Wahrheit, die mir aber so gar nicht bewusst war. Danke für die Zahlen.


      Original von Balu53
      nicht dass ich wüsste.
      Aber es gibt ein paar erhaltene Geschwader Chroniken. Z.B. die JG 27 mit Schwerpunkten England/Afrika/Reichsverteidigung. Dieses Geschwader hat allein über 700 Piloten verloren.
      Insgesamt haben von den 40.000 ausgebildeten Jägerpiloten weniger als die Hälfte überlebt. Die Masse musste 1944 dran glauben. 1945 waren es dann wieder weniger. Da war kein Sprit mehr zum fliegen da.
      Bei den Kampf- und Transportfliegern sah das noch wesentlich schlimmer aus!Ausserdem wurden auf deutscher Seite während des Krieges ca. 100.000 Flugzeuge gebaut (in USA übrigens ein vielfaches davon). Da waren nach dem Krieg nicht mehr viele über, und die wurden nicht alle bei Kriegsende gesprengt!

      Daraus ist auch gut zu erkennen, dass nicht alle Piloten Fliegerchronographen bekommen konnten.

      VG
      Günter
      muss mich korrigieren:
      es wurden ca. 30.000 Jägerpiloten ausgebildet, von denen in etwa 10.000 überlebt haben. Davon verloren die 10 Stammgeschwader allein 7.000 Piloten.
      Ob bei den Jägerverlusten die Nachtjagd (ca. 2350) mit eingeschlossen sind kann ich nicht sagen, ich gehe aber davon aus.
      VG
      Günter[/quote]

      Was das damals für die Geschwader bedeutete geht aus diesen Zahlen nicht hervor, aber vielleicht wird es deutlicher, wenn man etwas tiefer geht.
      Die Stammgeschwader hatten max. eine Pilotenstärke von ca. 120 Piloten. D. h. die fast 6-fache Anzahl kam ums Leben!
      Und viele von denen, die lange überlebten und viele Abschüsse hatten, überlebten 1944 nicht. Bei der Überlegenheit der Alliieren hatten selbst die erfahrendsten keine Chance. Die galt auch für viele Gruppen Kommandeure und Geschwader Kommodores, die damals in der Regel den Verband führten. Bei den Alliierten war, das anders. Erfolgreiche Piloten wurden in der Regel von der Front abgezogen. Bei der Reichsluftwaffe war das nur in den ersten Jahren zumindest zeitweise möglich.
      Später mussten alle ran.
      Wen das Thema interessiert, kann ich nur die Geschwader Chroniken empfehlen.
      VG
      Günter
      "Des is wia bei jeda Wissenschaft, am Schluss stellt sich dann heraus, dass alles ganz anders war."
      Zitat: Karl Valentin
      Ich bin beim Stöbern wieder auf diesen spannenden Beitrag gestossen. Einige Norweger haben echte Fleißarbeit geleistet und alle Absturstellen deutscher Flugzeuge im II. Weltkrieg dokumentiert. :thumbup:

      Gruß,
      Walter
      "Ich bin ein Höhlenbewohner. Die Zimmer mit Aussicht überlasse ich Ihnen" - G. Bachmann