Uhren der Force Aérienne Belge (FAe)

      Hallo Walter,

      die Geschichte zu Pontiac kenne ich. Hab selber 2 Uhren der Marke, die jedoch ganz sicher keinen militärischen Hintergrund haben :D .
      Zur gezeigten Uhr muss ich dich aber noch einmal berichtigen. Die von dir verlinkte Uhr hat mit der von mir gezeigten nichts zu tun. 817 war ein Gehäusecode eines Gehäuses, das mehrere Hersteller, darunter Lemania und Tissot genutzt haben. Es gab auch eine Breitling 817. Tissot, Lemania und Pontiac teilen sich zB auch das selbe Chronowerk von Lemania (Cal. 872 wenn ich mich nicht irre).
      Die Lemania ist auch als "Viggen" bekannt, da wohl vor allem Saab Viggen Piloten sie getragen haben. Anbei noch zwei Bilder der baugleichen Uhren.

      Gruß Nico
      Bilder
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      enicar101.com
      Es ist eine neue Uhr der belgischen Luftwaffe aufgetaucht. Es handelt sich um eine TISSOT, die im Jahr 1946, also kurz nach Kriegsende, ausgegeben wurde.

      omegaforums.net/threads/tissot-vintage-military.85656/

      Die Versorgungsnummer lautet:

      6B/234
      46
      Avi - M.B.


      Die Interpretation ist eindeutig: Die britische Spezifikation 6B/234 ist identisch mit den ab 1951 lancierten Uhren. Das Einführungsjahr wird ohne laufende Nummer angegeben (46). Interssanterweise hieß die belgische Lufwaffe kurz nach Kriegsende noch nicht FORCE AERIENNE sondern benutze ihren urpsrünglichen Namen aus dem Gründungsjahr 1915: Aviation Militaire Belge (Avi M.B.).

      Die Uhr selbst hat ein Omega Kaliber 321. In dem vorliegenden Fall stammt die Uhr von einem Familienglied des Themenstarters.

      Das MWR Forum kann mit der Uhr mangels Kenntnis der Vorgeschichte der belgischen Fliegeruhren wenig anfangen.

      mwrforum.net/forums/showthread…4-Belgian-Air-Force-watch

      Gruß,
      Walter
      "Ich bin ein Höhlenbewohner. Die Zimmer mit Aussicht überlasse ich Ihnen" - G. Bachmann
      Ich habe mir alle abgelaufenen Auktionen angesehen. Da war nichts. Kritisiert wird natürlich auch im MWR Forum der Boden mit den Kratzern. Allerdings kann der Boden durchaus später graviert worden sein, was grundsätzlich nicht an der Geschichte zweifeln läßt. Der vermeintliche Fälscher hätte auch eine blühende Fantasie, wenn er sich rein inhaltich betrachtet solche Markierungen einfallen läßt. Außerdem müsste man die Kratzer mit der Lupe betrachten, um sich ein wirkliches Bild machen zu können.

      Gruß,
      Walter
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