Golay Navigations-Uhr, Fleet Air Arm

      Golay Navigations-Uhr, Fleet Air Arm

      Hier ist ein schönes altes Stück, den ich neulich "erbeutet" hatte.
      H. Golay & Son britische Militär Fleet Air Arm Navigations-Uhr, gekennzeichnet HS 4. Das "Fleet Air Arm" war Teil der britischen Royal Navy während des 2.WK. Diese Uhr wurde auf dem Armaturenbrett montiert, um mit der Navigation von Luftfahrzeugen des Fleet Air Arm zu unterstützen. .

      Hersteller: H. Golay & Son Ltd - London
      Movement Hersteller: Unitas Watch Co. (Tramelan)(Ebauches SA).
      Movement Markierungen und Seriennummer: 747.
      Anzahl der Steine: 18 Steine
      Gehäuse Markierungen: Seriennummer "747" auf der inneren hinteren Deckel und Rahmen.
      Military Markierungen auf äußere Gehäuse:
      H / | \ S. 4
      Zifferblatt Markierungen:
      747
      H. Golay & Son Ltd
      London

      Die Uhr hat eine drehbare Lünette markiert von 0 bis 360°
      H.Golay and Son Ltd auf dem Zifferblatt. H.S. 4 hinten markiert.
      H.S.4 Aircraft Instrument Watch, wurde nach dem Krieg auch als Deckwatch mit anderen H.S.3 Uhren verwendet.

      Fairey Swordfish

      Typ: trägergestützter Doppeldecker
      Entwurfsland: Vereinigtes Königreich
      Hersteller: Fairey Aviation Company
      Erstflug: 17. April 1934
      Stückzahl: 2396


      Die Fairey Swordfish war ein Doppeldecker-Kampfflugzeug des britischen Herstellers Fairey Aviation Company, das während des Zweiten Weltkriegs als trägergestützter Torpedobomber, Aufklärer und U-Boot-Jäger eingesetzt wurde. Von 1934 bis 1944 wurden 2396 Maschinen gebaut. Die Fairey Swordfish erlangte Berühmtheit, weil der Flugzeugtyp am Angriff auf Tarent gegen die italienische Flotte im Jahre 1940 und an der Versenkung des deutschen Schlachtschiffes „Bismarck“ im Jahre 1941 beteiligt war.

      Der Hersteller Fairey entwickelte in Eigeninitiative den Doppeldecker T.S.R.1 , der im September 1933 bei einem Unfall zerstört wurde. Als vom britischen Luftfahrtministerium eine Ausschreibung für ein Torpedo- und Aufklärungsflugzeug für den Einsatz auf Flugzeugträgern herauskam, konstruierte Fairey den Doppeldecker T.S.R.2 . Aus dieser Konstruktion entstand der Prototyp der Fairey Swordfish mit der militärischen Zulassung K4190. Der Erstflug erfolgte am 17. April 1934.

      Die von zwei bis drei Besatzungsmitgliedern geflogene Maschine wurde von einem Bristol-Pegasus-Sternmotor angetrieben. Die Bewaffnung bestand aus zwei Vickers-Maschinengewehren des Kalibers .303 British (7,7 mm): einem nach vorne durch den Propellerkreis feuernden synchronisierten starren MG und einer beweglich auf einer Lafette montierten Waffe für den Heckschützen. Zur Schiffsbekämpfung konnte ein 457-mm-Torpedo oder auch Bomben mitgeführt werden.

      Das Flugzeug zeigte gute Kurzstarteigenschaften und konnte auch von Handelsflugzeugträgern (MAC-Schiffen) und Geleitflugzeugträgern eingesetzt werden. Bei den MAC-Schiffen gehörten Swordfish-Flugzeuge zur Standardausrüstung.

      Dieser Typ wurde bekannt, als er maßgeblich an der Versenkung von italienischen Marine-Einheiten im Hafen von Tarent beteiligt war; auch bei der Versenkung der Bismarck spielte das Flugzeug eine zentrale Rolle. Ferner war ein Flugzeug dieses Typs für die Versenkung des U-Boots U 64 verantwortlich. Bei den Kampfhandlungen während des Unternehmens Cerberus im Ärmelkanal bewährten sich die Swordfish-Maschinen allerdings nicht mehr.

      Da die als Nachfolger vorgesehene Fairey Albacore, ein Doppeldecker sehr ähnlicher Auslegung, aufgrund der Unzuverlässigkeit des Bristol-Taurus-Triebwerks kein Erfolg war, verblieb die Swordfish bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im aktiven Truppendienst. Ihre Hauptaufgabe war die U-Boot-Abwehr.

      Varianten

      Swordfish Mk I: Grundvariante
      Swordfish Mk II: verstärkte Flügel, Schienen für acht Raketen unter den Flügeln
      Swordfish Mk III: wie Mk II, aber mit Radar zwischen den Rädern

      Einsatzländer

      Vereinigtes Königreich

      Royal Navy (Fleet Air Arm)
      Royal Air Force

      Kanada

      Royal Canadian Air Force

      Niederlande
      Koninklijke Marine (Marine-Luchtvaartdienst – MLD)

      Fairey Swordfish Mk.I:

      Kenngröße Daten
      Länge 10,89 m
      Flügelspannweite 13,86 m
      Höhe 3,76 m
      Antrieb Ein Sternmotor Bristol Pegasus III M3 mit 690 PS
      Höchstgeschwindigkeit 221 km/h in 1.525 m Höhe
      Reichweite 874 km
      Besatzung zwei oder drei Mann
      Dienstgipfelhöhe 5.870 m
      Leergewicht 2.145 kg
      Fluggewicht 3.419 kg
      Bewaffnung Zwei MGs Kaliber .303 British (7,7 mm), ein 730-kg-Torpedo,
      eine 680-kg-Mine oder entsprechende Bombenzuladung,
      (die Mk.II hatte stattdessen acht Raketen)


      Hier das typische Flugzeug, wo die Uhr benutzt wurde:

      Fairey Swordfish auf einem Flugplatz

      fleetairarmarchive.net/aircraft/swordfish.htm














      Gruß

      Jimmy
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      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „Geronimo“ ()

      Ich habe noch einen gefunden als ich auf Wanderschaft war, aber diesmal mit Halterung für den Cockpit. Die Halterung wurde auf dem Instrumenten-Brett im Cockpit geschraubt und die Uhr wurde nach den Flug einfach aus der Halterung genommen.





      Gruß

      Jimmy
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      Gruß

      Jimmy
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      Don't talk to me about naval tradition. It's nothing but rum, sodomy and the lash.
      Sir Winston Churchill
      Klasse Bericht und Bilder :gut:

      Das wurde bei der Fl.22600 auch so gemacht. Die Gehäuseaufnahme war z.B. in einer Bücker 131 Schulmaschine fest montiert. Die Uhr wurde vor dem Flug eingeschraubt, nach dem Flug rausgeschraubt und wieder abgegeben.

      Wie hast du so schöne Fotos hinbekommen?
      Bewertungspunkte? Ich hab' noch nie Rangabzeichen gebraucht, um mir Gehör zu verschaffen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „EMIL“ ()

      Wie hast du so schöne Fotos hinbekommen?


      das Zauberwort heisst...Licht...

      ich habe lange rum experimentiert bis ich passable Ergebnisse hatte, als Hintergrund ein weißes Din A3 Blatt Papier, und viel indirektes Licht.

      Es gibt ein englisches Sprichwort...If at first you don't succeed, try, try again. :zwinkern:

      Gruß

      Jimmy
      Gruß

      Jimmy
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      Jimmy, habe mir erlaubt, mich in deine Klasse Vorstellung aus 2012 einzuklinken - leider sind deine Bilder weg -
      hier einige von meinem Neuzugang / eigentlich gar nicht meine Baustelle - aber sie hat mir gleich gefallen
      und macht sich gut auf meinem Schreibtisch - hält präzise die Zeit...

      Ungewöhnlich wohl der Holzkasten - aber er ist alt, passt wie ein Handschuh - vielleicht aus der Post-Swordfish-Verwendung;
      die Rückseite ist mit grünem Filz belegt, zeigt deutlich Gebrauch - wurde irgendwo eingeschoben?
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