Fl.25591 Junghans Stationsuhr Fernmeldeuhr Funkraumuhr - späte Baureihe

      Original von Balu53
      lieber Felix,
      meine Suche nach einer Stationsuhr habe ich eingestellt (Du willst ha gar nicht mehr, dass ich weiter suche).
      Jetzt müssen wir nur noch den Preis verhandeln.
      Oder willst Du mit Jimmy, Richard und mir gleichzeitig verhandeln :gut:
      ciao Bello


      Hallo Felix,

      ich melde Entwarnung. Ich habe mir jetzt doch selbst eine gesucht :zwinkern:

      ebay.de/itm/Luftwaffe-original…=true&rt=nc#ht_374wt_1137

      Ich werde sie zwecks Überholung gleich zum Spezialisten schicken.
      Fotos gibt es erst wenn ich sie nach Hause bekomme.

      Servus

      Günter
      "Des is wia bei jeda Wissenschaft, am Schluss stellt sich dann heraus, dass alles ganz anders war."
      Zitat: Karl Valentin
      Gratuliere! Diese Uhren machen auch Spass und laufen sehr gut. Junghans J30 Teile gibt es auch noch genügend. Meistens ist das Zifferblatt, der Bakelittopf und das Holzgehäuse völlig im Eimer. Bei deiner Zukünftigen sieht das alles sehr gut aus :lupe: Alles richtig gemacht.
      Bewertungspunkte? Ich hab' noch nie Rangabzeichen gebraucht, um mir Gehör zu verschaffen.
      Lars,

      I only can tell you a few things about the Junghans Radio Room Clock of the Luftwaffe. The Luftwaffe internal order number is Fl.25591.

      Early models, for example my 1937:

      -Junghans Fl.25591 marked dial with big luminous figures and cathedral hands
      - stainless steel clock case with steel "pot", polished
      - wooden case is waxed or colourless varnished.

      Late models, for example my 1943/1944:

      - non marked dial with small luminous figures and sword hands
      - Clock case is painted as well the "pot" made of Bekelit
      - wooden case varnished in Luftwaffen Blaugrau Nr. 4 (RAL 7016) or
      - Bakelite case varnished in Luftwaffen Blaugrau Nr. 4

      Around 1939/1940 there was the change to the new design and there have been severel steps as I could notice.

      There have been some intermediate Models with grey varnished wooden cases with polished watch cases but with bakelite "pot". Grey varnished clock cases with bakelite pot and with "old" unmarked dial and figures with cathedral hands.

      But I have never seen an "early" dial with sword hands. Sword hands come always in combination of a "late" dial.

      Kai noticed that the number of pieces started new every year, so you can see that these clocks have been produced in large numbers.

      Most of the clocks have a BAL stamp inside the pott and a small WAA stamp between the iron legs on the bottom of the wooden case. BUT not always because some cases have been varnished twice or later during the war.

      The clocks have been transported in outsourced headphone leather cases. You sometimes find them on Ebay and they always reach a price more than 300 Euro. I do not have one, but I am not giving up :lupe: Konrad writes about it in his book.

      Why do I have Junghans J30 with 8-days-movements? Junghans produced a large number for the Luftwaffe and Heer and there are still enough spare parts :zwinkern:

      As I said, this are only my obersavtions over the years. Kai can defenetly more say about BAL 838 stamps, number of pieces and requirements. I hope he is soon back and joins the thread here.

      Cheers

      Felix
      Bewertungspunkte? Ich hab' noch nie Rangabzeichen gebraucht, um mir Gehör zu verschaffen.
      1937 - 1979

      "Jeder ehrbare Luftwaffen Chronographen Sammler sollte das Recht haben, zumindest eine Betriebsuhr sein Eigen zu nennen." § 26 LW FT, Abschnitt 1, Paragraph 2 :grinsen:

      Die Stationsuhr ist die Freude des "nicht sehr betuchten" LW Uhrenfreund :gut:



      Bewertungspunkte? Ich hab' noch nie Rangabzeichen gebraucht, um mir Gehör zu verschaffen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „EMIL“ ()

      Fl25591 LW Betriebsuhr mittlere Baureihe im Bakelittopf, aber noch Kathedralzeiger und Blatt mit Ziffern ohne Signatur

      Der Rücken ist leider sehr verrostet und ich bin am überlegen, ob ich den Deckel abnehme und neu lackiere ?(

      Viele Grüße

      Felix
      Bilder
      • St2-8.JPG

        782,71 kB, 1.500×1.101, 124 mal angesehen
      • St2-12.JPG

        740,48 kB, 1.500×1.081, 112 mal angesehen
      • St2-11.JPG

        621,49 kB, 1.500×1.021, 100 mal angesehen
      • St2-9.JPG

        591,67 kB, 1.500×1.170, 95 mal angesehen
      Bewertungspunkte? Ich hab' noch nie Rangabzeichen gebraucht, um mir Gehör zu verschaffen.
      Servus Männer,

      habe letzens in Ebay diese sündhaftteure Kopfhörertasche per Preisvorschlag ersteigert, weil sie einfach bei mir gut passt.

      Der Hersteller ist Vereinigte Lederwaren Fabriken Eugen Huber GmbH München aus dem Jahr 1937. Der Abnahmestempel ist Reichswehr JE11 oder Jt11 - kann ich nicht genau erkennen. Auf jeden Fall ist es eine der ausgemusterten Kopfhörertaschen wie in Konrads Buch beschrieben.

      Der Filz ist innen gut erhalten, der Mottenfrass war nicht zu groß und wie aus der Zeit damals aus Tierhaaren und Stoffresten gemacht - als Tierhaare Allergiker kann ich das selbst nach dieser langen Zeit auf jeden Fall bestätigen.

      Gruß Felix
      Bilder
      • St-101.JPG

        557,19 kB, 1.500×1.125, 5 mal angesehen
      • St-102.JPG

        588,03 kB, 1.500×1.125, 9 mal angesehen
      • St-103.JPG

        450,04 kB, 1.500×1.049, 9 mal angesehen
      • St-104.JPG

        534,28 kB, 1.500×1.049, 10 mal angesehen
      • St-105.JPG

        485,18 kB, 1.500×1.134, 7 mal angesehen
      Bewertungspunkte? Ich hab' noch nie Rangabzeichen gebraucht, um mir Gehör zu verschaffen.
      Sehr schön, ist eine für Betriebsuhren gebaute Tasche, die Kopfhöhrertaschen schauen anders aus !!!
      Die Kopfhöhrertaschen haben das "Scharnier" nicht auf der kurzen Seite sondern an der langen Seite, außerdem haben sie eine Lasche um die Tasche am Koppel zu tragen. Desweiteren hatten die Taschen auf der Innenseite eine Lasche für den Stecker.