Angepinnt Hanhart 114 734, Tutima Urofa59 213 490

      Hanhart 114 734, Tutima Urofa59 213 490

      Hallo zusammen,

      ich benötige wieder mal eure Hilfe. Ich bin immernoch auf der Suche nach einer Hanhart 17 Steine bzw. einer Tutima Urofa59.
      Wie ihr sicherlich schon in ebay gesehen habt sind zwei dieser Exemplare eingestellt.
      Könnt ihr mir helfen was die Originalität bezüglich der Teile und des Baujahres vor 1945 betrifft. Einen kleinen Überblick habe ich mir im Laufe der Zeit schon gemacht, würde aber nicht sagen, dass ich alles gefummelte erkennen könnte.
      Würde mich freuen, wenn ich konstrktive Hilfe erhalten würde. :)

      ebay.de/itm/151888323318?ssPag…_trksid=p3984.m1436.l2649
      ebay.de/itm/111834234674?ssPag…_trksid=p3984.m1436.l2648

      viele Grüße

      bubi999
      Ich habe den Verkäufer der Hanhart angeschrieben und nach Fotos vom Werk gefragt. Er meinete, dass kein Uhrmacher welchen er gefragt hatte diese Uhr öffnen wollte oder könne. Es wurde aber der Frage geäußert, ob die Uhr zu verkaufen wäre. Desweiteren soll ein Interessent die Aussage getätigt haben, dass man sehen könne, das sie Uhr noch nie geöffnet wurde, was eigentlich nciht aussagt.
      Meint ihr, da ist alles koscha, sprich alles original und vor 1945?

      viele Grüße

      Matthias
      Es ist ziemlich seltsam, dass ein Uhrmacher die Uhr nicht öffnen kann. Mit einem Gummipropfen kann das normalerweise jeder Uhrmacher. Es gibt durchaus Uhren, die ausgeschlachtet wurden, um Teile zu verwerten. Das könnte hier im schlimmsten Fall zutreffen.

      Gruß

      Walter
      "Ich bin ein Höhlenbewohner. Die Zimmer mit Aussicht überlasse ich Ihnen" - G. Bachmann
      Walter, ich finde das gar nicht seltsam. Ich kenne Uhrmacher, die sich nicht einmal an eine 30 Jahre alte Rolex ran trauen ?(
      Da kann ich mir gut vorstellen, dass eine über 70 Jahre alte Hanhart geradezu Panik auslöst. ;(
      Außerdem löst Hanhart bei mir auch Panik aus. Ich kaufe definitiv keine mehr, ich finde keinen Uhrmacher mehr, der mir eine Hanhart servisiert!!!
      Meine drei (Kal. 41 mDL, Kal. 40 Pointer und oDL) laufen und reichen mir :D
      Servus, Günter
      "Des is wia bei jeda Wissenschaft, am Schluss stellt sich dann heraus, dass alles ganz anders war."
      Zitat: Karl Valentin
      wieso Geld versenkt?
      Der Preis mag zwar etwas hoch sein, aber die Uhr gefällt mir ausgesprochen gut. Scheint alles Original zu sein, alles stimmig, was heissen soll, dass bisher wenig Uhrmacher dran waren. 8) Ausserdem ein sehr schönes ZB.
      Wenn das Werk wie beschrieben OK ist, dann ist das sogar ein guter Kauf.
      Zur Erklärung, wenn ich eine schlechtere für 2,5T€ kaufe und 1T€ Kosten zum Restaurieren brauche, dann bin ich bei den gleichen Kosten, habe diesen guten Zustand aber trotzdem nicht.
      Servus, Günter
      "Des is wia bei jeda Wissenschaft, am Schluss stellt sich dann heraus, dass alles ganz anders war."
      Zitat: Karl Valentin
      zur Tutima hat sich ja noch gar keiner geäußert :D
      Aus meiner Sicht eine uninteressante Uhr. Eine Tutima mit vernickelten Werk und Drahtfedern kann man sich aus meiner Sicht echt sparen, auch wenn sie wesentlich günstiger her gehen sollte!
      Wenn Tutima, dann nur vergoldet oder versilbert.
      Bei der ist übrigens die Lünette falsch 8)
      Servus, Günter
      "Des is wia bei jeda Wissenschaft, am Schluss stellt sich dann heraus, dass alles ganz anders war."
      Zitat: Karl Valentin
      Die HH mag zwar schön original sein mit reichlich Grünspan aber was mit dem Werk ist, kann keiner beurteilen. Wenn die 70 Jahre nicht geöffnet wurde, dann wird dort reichlich zu tun sein. Insofern kann ich Dir nicht zustimmen. Hier kannst Du genauso bei 1K extra auslaufen, wenn Du Pech hast. Und dafür ich sie einfach zu teuer gewesen. 3,7 K ist weit außerhalb des üblichen Preises.

      Gruß,

      Walter
      "Ich bin ein Höhlenbewohner. Die Zimmer mit Aussicht überlasse ich Ihnen" - G. Bachmann
      Einspruch, Euer Ehren!
      Meine Einschränkung war "das Werk ist OK" und wenn die Uhr 27 Stunden durchläuft und der Chrono OK ist, dann sollte eine Reinigung auch ausreichend sein.
      Und was die aktuell gezahlten Preise anbelangt, ich habe in den letzten Monaten zwei Kal. 41oDL verkauft, die für ein paar Hunderter weniger weggingen. Eine brauchbare Kal. 41mDL für 2,5t€ kannst Du z.Zt. vergessen.
      Ich gehe davon aus, dass der Käufer mit seiner Beute zufrieden sein dürfte. Wenn nicht, dann sehen wir die Zwiebel bald
      wieder. :D
      Servus, Günter
      "Des is wia bei jeda Wissenschaft, am Schluss stellt sich dann heraus, dass alles ganz anders war."
      Zitat: Karl Valentin

      Balu53 schrieb:

      wieso Geld versenkt?
      Der Preis mag zwar etwas hoch sein, aber die Uhr gefällt mir ausgesprochen gut. Scheint alles Original zu sein, alles stimmig, was heissen soll, dass bisher wenig Uhrmacher dran waren. 8) Ausserdem ein sehr schönes ZB.
      Wenn das Werk wie beschrieben OK ist, dann ist das sogar ein guter Kauf.
      Zur Erklärung, wenn ich eine schlechtere für 2,5T€ kaufe und 1T€ Kosten zum Restaurieren brauche, dann bin ich bei den gleichen Kosten, habe diesen guten Zustand aber trotzdem nicht.
      Servus, Günter


      Sorry war falsch ausgedrückt, Geld versenkt nicht denn die Uhr war ja Augenscheinlich in Ordnung nur es war doch "die Katze im Sack kaufen"
      weil angeblich niemand den Deckel öffnen kann etc etc und da wären für mich 3700 zuviel gewesen aber der "Wert" ist ja immer sehr relativ und da bestimmt ein jeder selbst die Summe und deshalb wäre es für mich kein guter Kauf gewesen.
      Grüsse Sigi

      travis1963 schrieb:

      Ein Werk ohne es zu sehen und zu testen als o.k. bezeichnen ?( . Ein Fall für den örtlichen Pfarrer. :D

      Gruß,

      Walter


      travis1963 schrieb:

      Ein Werk ohne es zu sehen und zu testen als o.k. bezeichnen . Ein Fall für den örtlichen Pfarrer.


      Ich hoffe, dass es für mich noch nicht so schlimm ist :D
      Frankly spoken, ich kauf eh keine Hanhart mehr, der Nerven wegen :*
      Weil, ... ich habe einige Hanhart erstanden, die schlimmste von allen - mir war zu heulen, als ich sie zum ersten mal in den Händen hatte - ist heute im alltäglichen Gebrauch, die Substanz war OK.
      Andere, die gut aussahen, entpuppten sich als Horror. Die Werke habe ich immer gesehen und alles war OK, aber wenn bei der Revision nur ein kleines Teil ausfiel, dann fing das Drama an! Da steckst du einfach nicht drin, oder wieso glaubst du, dass langsam kein Uhrmacher mehr eine Hanhart annimmt?
      Ein über 70 Jahre alter Chronograph, der noch dazu in geringer Stückzahl gebaut wurde, ist immer ein größeres Risiko. Mit oder ohne Pfarrer :D, eher mit Bauchgefühl und bei der hatte ich ein gutes.
      Es wäre schön, von der Uhr wieder was zu hören!
      Ciao, Günter
      "Des is wia bei jeda Wissenschaft, am Schluss stellt sich dann heraus, dass alles ganz anders war."
      Zitat: Karl Valentin