Heuer Bundeswehr bei Ebay

      Meine Meinung zu den Gehäusen: Alle Uhren mit diesem Gehäuse, die ich bisher gesehen habe, sind überholt/re-montiert (zu welchem Zeitpunkt und wo das auch immer war). Man kann das oben sehr schön an der "Luftforsvaret" sehen. Der Boden hat eine hohe Nummer (9xxx, normalerweise ist das auch die Nummer das Obergehäuses so wie es orig. bei der Auslieferung war); aber das Werk hat noch die Brückensignatur (die gab es nur bei den niedrigeren Nummern bei Auslieferung...aus Kostengründen wurde die Brückensignatur später weggelassen). Weiterhin wurde dort ein 3H-Blatt verbaut, was die Norwegische (und auch die Yugoslawische) Luftwaffe meines Wissens so gar nicht hatten. Auch die zivilen Modelle haben meines Wissens kein 3H Blatt (mit dem Logo) bekommen.
      Unter der kleinst'n Steppdeck'n...kann der größte Depp steck'n!
      Meine Aussage ist schon stimmig da es keine 5-stelligen Gehäusenummern gibt. D.h. nach 9999 kommt direkt 33xxxx (dass die 6-stellige Nummer mit 3 beginnt ist der Standard...es gibt aber auch Ausnahmen...es wurden blanke Gehäuse später auch "frei Schnauze" graviert). Warum das so ist (warum wurde nicht einfach mit 10.000, 10.001, usw. weitergemacht....) konnte mir auch noch keiner erklären. Die nicht gravierten Werke dürften also spätestens im unteren-mittleren Bereich bei den 4-stelligen Nummern anfangen. Es ist bekannt, dass die meisten 230er Heuer 1550SG Werke keine Brückensignatur haben.
      So die Theorie. Man darf natürlich nie vergessen, dass die Uhr ein Gebrauchsgegenstand war. Da wurde schon zu BW-Zeiten im Bedarfsfall wild durcheinandergetauscht.
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      Es könnte sich bei den o.g. "ominösen" Obergehäusen auch um eine Variante dieses Prototypen-Gehäuses handeln...dieses ging so nie in Serie! Man beachte die größeren Aussparungen und die non-Facettierung! Eine Anpassung des Gehäuses im CNC Automaten wäre nur eine Kleinigkeit gewesen (Verschiebung der Öffnungen...dabei hätte man anscheinend nicht einmal die Größe der Öffnungen angepasst). Es bleibt mysteriös! ?(


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      Ich habe mir von beiden Gehäusen jeweils mehrere Fotos angesehen und verglichen. Es gibt Unterschiede! So sind z.B. die Hörnerspitzen bei dem Gehäuse von Christian länger und etwas spitzer. Das Rätsel bleibt also leider weiter ungelöst. Aber seht selbst...

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      Made in China kommt sofort vom Gefühl her...würde mich nicht wundern, auch die sind mit der CNC Technik weiter!
      Gruß

      Jimmy
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      Don't talk to me about naval tradition. It's nothing but rum, sodomy and the lash.
      Sir Winston Churchill
      Also das mit Chinagehäuse lassen wir einmal so stehen... ich bin überzeugt davon, dass Ersatzgehäuse im Auftrag der BW gefertigt wurden- nur wer, wie und wann wäre interessant. Und wenn in irgendeiner Absicht gefälscht wurde, dann wären sicher die Stufen gefräst worden und die Zahlen eingeschlagen... Das wäre dann eigentlich der kleinste Auftrag gewesen.
      Ersatzgehäuse wurden in den 1990ern sicher nicht von der Bundeswehr beschafft, da bereits seit 1983 Tutima fest im Liefervertrag stand und die 1550SG langsam, aber sicher ausgemustert wurde bzw. immer noch wird. Helmut Sinn hat in den 1980ern schon begonnen, die nicht mehr gelieferten und ausgemusterten Heuer 1550SG an Zivilisten zu verkaufen. Sinn wäre der einzig schlüssige Abnehmer für solche Gehäuse gewesen, da sonst niemand mehr Ersatzteile dafür hatte. Der Zweck dieser Gehäuseanfertigung erschließt sich mir nicht, da das VJ 230 auch nicht gerade üppig auf dem Markt vertreten ist.
      Bewertungspunkte? Ich hab' noch nie Rangabzeichen gebraucht, um mir Gehör zu verschaffen.
      Gehäuse alleine
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      In der Bucht wird gerade mal wieder ein Heuer Bund Gehäuse angeboten. Der Boden wurde angebohrt; das Obergehäuse hat bei genauerem Hinsehen starken Lochfrass.... also besser nicht kaufen. Bin gespannt, für wieviel das weggeht.

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