Ziviler Hanhart Chronograph DDoDL 117 304

      Ziviler Hanhart Chronograph DDoDL 117 304

      Hier ist eine interessante Hanhart mit Kaliber 42. Die Uhr ist leider in einem schlechten Zustand vom Gehäuse. Das Zifferblatt und das Werk sehen gut aus. Das Werk hat eine "Kriegsnummer 117 304". Die Uhr unterscheidet sich deutlich von den sonst üblichen zivilen Modellen.

      ebay.de/itm/FRUHER-HANHART-CHR…t%3D8%26sd%3D201640577761


      Das Gehäuse war ursprünglich vergoldet.

      Gruß,

      Walter
      "Ich bin ein Höhlenbewohner. Die Zimmer mit Aussicht überlasse ich Ihnen" - G. Bachmann
      So eine Hanhart habe ich noch nie gesehen bzw. kann mich nicht mehr dran erinnern. Unterschiedlicher Drückerabstand, aber Zentrumsschraube, Schalthebel massiv ok, oberer Drücker scheint nicht neu gebohrt zu sein. Mir gefällt nicht, dass der Verkäufer den Boden nicht zeigt.
      SMS Viribus Unitis 1911
      Er schreibt, der Deckel sei aus Edelstahl. Leider ist eines der oberen Hörner durch einen Stoss schwer beschädigt. Das kann nur ein Gehäusemacher reparieren.

      Gruß,

      Walter
      "Ich bin ein Höhlenbewohner. Die Zimmer mit Aussicht überlasse ich Ihnen" - G. Bachmann
      Da hast du aber genau geschaut, Walter! Die Auflösung der Bilder ist vom Verkäufer genau richtig gewählt, damit man nichts erkennt. Das fehlende Bild vom Boden, wobei aber alle anderen Perspektiven gezeigt werden und die "Gangwerte wurden nicht geprüft", lässt auch auf nichts Gutes schließen
      SMS Viribus Unitis 1911
      "Dieses Angebot wurde vom Verkäufer beendet, da der Artikel beschädigt wurde oder verloren ging."

      Der Verkäufer hatte noch vor Beendigung zwei Bilder vom Boden angehängt. Das Gehäuse ist ein umgearbeitetes Dreizeigergehäuse und es wurden für die Drücker einfach Löcher hineingebohrt :cursing: Woran erkennt man das? Ganz einfach, weil der Tubus des Drückers fehlt. Das habe ich mir schon vorher gedacht, weil ich das vorher so in der Art schonmal gesehen.



      Quelle: Ebay ebay.de/itm/FRUHER-HANHART-CHR…253D&orig_cvip=true&rt=nc

      SMS Viribus Unitis 1911
      Der Boden war ein Druckboden. Dennoch stellt sich die Frage, wer der Urheber dieser Umbauten ist. So ein schlechtes Gehäuse nimmt man doch nicht, um eine Uhr zu basteln. Also könnte der Umbau schon länger her sein. ?(

      ​Gruß,

      Walter
      "Ich bin ein Höhlenbewohner. Die Zimmer mit Aussicht überlasse ich Ihnen" - G. Bachmann
      Ja, das sehe ich auch so. Es besteht auch die unwahrscheinliche Möglichkeit, dass der obere Tubus des Gehäuses irreparabel kaputt war, aufgebohrt und so laienhaft ersetzt werden musste - aber das glaube ich persönlich jetzt nicht.

      Ich meine, dass ich diese Uhr schon auf der Börse in München gesehen habe 8| Nachtrag: Laut meinen Aufzeichnungen war so eine umgebaute Uhr mit Kal. 40 Werknummer 105 949 auf der Münchner Börse zu sehen. Gehäuse war ähnlich, aber aus 585 Gold, Drücker gebohrt und durchgesteckt ohne Löten mit Druckboden aus Stahl.
      SMS Viribus Unitis 1911