Wer will wieder zurück nach Deutschland ?

    Hier der Bericht ohne "Untermalung"
    welt.de/wirtschaft/article1635…anderer-zurueckholen.html

    ist das für mich? :)
    Ich war kurz davor Herrn Steiger dies zu schicken:

    Sagen wir es mal so - trotz meiner beiden Meisterausbildungen (Büchsenmacher Meister, Notendurchschnitt der Meisterschule von 1,9 sowie fachlicher Teil des Industriemeister Metall durch die Feldwebel Ausbildung bei der Luftwaffe) und reichlich Erfahrung im High Tech Bereich der Feinmechanik, Medizintechnik, Luftfahrzeugtechnik, Waffentechnik sowie Qualitätsmanagement hatte ich in D nach meiner Bundeswehrzeit (Luftwaffe -13,5 Jahre) 2002 nur Harz 4 Aufstockung, befristete Arbeitsverträge oder sehr schlecht bezahlte bzw. unsichere Zeitarbeit, bis ich März 2014 nach Kanada auswanderte.
    In Deutschland musste ich mir schon anhören, ich wäre keine qualifizierte Fachkraft, denn ich hätte ja nur meine Meisterausbildungen aber kein Studium.
    Des Weiteren sind da noch die „tollen und ach so sicheren“ Waffengesetze in Deutschland, die die legal Waffen Besitzer bestrafen, denen mit illegalen Waffen jedoch am A*** vorbei gehen.
    Das Büchsenmachersterben hat bereits eingesetzt und es wird noch schlimmer. Viele der alten Büchsenmacher finden keinen Nachfolger und deren Kinder sind offensichtlich gut beraten worden, beim Entschluss den Betrieb nicht weiter führen zu wollen.
    Nun habe ich seit diesem Jahr das permanente Bleiberecht, die Anforderungen hierfür waren hoch, aber durch meine Qualifizierung gut machbar.
    Ich arbeite nun zudem als Büchsenmacher Meister, meinem Traumberuf und hoffe mich in wenigen Jahren selbstständig zu machen.
    Ebenfalls ein Traum, den ich mir hier erfüllen kann. Hier ist Benzin und Strom bezahlbar, es gibt nur 5% Mehrwertsteuer (macht das mal nach)
    Hier in Kanada habe ich trotz meiner 49 Jahre noch die Chance auf einen eigenes Haus und ich fahre nun einen (in kleinen Raten finanzierten) 400PS 5,7 Liter V8 4x4 Pickup Truck mit allem Schnickschnack an Ausstattung, der hier weniger kostet als ein sportlicher und brauchbar ausgestattet Golf/Astra/Fokus in D.
    Aber das wichtigste vor allem Genannten ist - ich fühle mich so was von sauwohl hier, viel wohler als in D, vor allem seit dem ich von der Luftwaffe weg bin.
    Ich hatte noch keinen Tag Urlaub seit dem ich hier bin, aber das ist mir egal. Ich bin hier zum Arbeiten und nicht zum Urlaub machen. Ich bin glücklich damit, Urlaub wäre für mich eher eine Bestrafung. Hier in Kanada lebt es sich, wie man leben solle - frei. Frei, zufrieden und glücklich.
    Und nachdem „ihre“ Bundeskanzlerin ja so froh verkündete, dass diejenigen das deutsche Volk sind, die auch in Deutschland leben, da frage ich mich, was soll ich dort, wenn man mich nicht will?
    Mich unqualifizierte Fachkraft des irgendeines (aber offensichtlich nicht deutschen) Volkes.

    Daher meine Antwort:
    Klar geh ich zurück und sofort in Harz 4, denn da war es so schön - gleich morgen laufe ich los...... Mist, der erste April war schon - lach.
    Hey, wenn sie die Auswanderer veräppeln, dann darf ich das mit ihnen auch.

    Wenn sie selbst mal die Augen aufmachen würden, sie würden selbst auswandern wollen.

    Mit freundlichen Grüssen
    etc, etc



    Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von „Kalli“ ()

    10 mal edititiert, lach. Das waren Schreibfeher und Formatierungen.
    Sinngemäss hat sich aber nichts geändert.

    Mt einer deutschen Ausbildung, die wie gesagt offensichtlich in D nichts wert ist, stehen einem hier viele Türen offen.
    Hier bekommt man auch über 50, über 60 und wenn man will und kann über 70 noch Jobs, vor allem wenn man gut ist. Das ist nicht wie in D - man wird mich alten Sack gar nicht haben wollen.

    Selbstständig machen ist hier auch kein grosses Ding. Das machen z.B. auch viele vom Bau, die arbeiten in ihrer Freizeit in ihrer eigenen Firma.
    Vor allem Bau - die "construction" Leute, die was können sind hier gesucht.
    Ich brauch halt als Büchsenmacher Kunden, Maschinen (Dreh- und Fräsmaschine und etliches klein Zeug) Räumlichkieten, aber das wird schon.
    Ich bleibe erstmal Angestellter und warte mal ab, bis wir hierfür einen Kundenstamm haben. Ich hab mein nicht so tolles aber sicheres Grundgehalt und wenn das mit den Waffenreperaturen losgeht, bekomme ich Zulagen. Alles Schritt für Schritt. Dann kann ich sehen ob ich mal später meinen eigenen Laden mache, ob ich die Geschäft im Geschäft Variante nehme oder ganz Angestellter bleibe. Wenn ich weg gehe, haben die niemanden mit meiner Qualifikation. In Kanada gibts die Ausbildung des Büchsenmacher nicht. Hier nennen sie sich ja schon Gunsmith wenn sie erfolgreich ein Zielfernrohr draufschrauben können. Letens kam ein Kunde der mir erzählte - "I am a gunsmith, too" . Ich fragte ihn wo er denn seine Lehre gemacht hätte. Ich hätte eine 3,5 Jahre Lehre (stimmt nicht es waren 2,5 Jahre und eine 2 J. Berufsfachschule,a ber das würde der nicht verstehen), ich wäre 13,5 Jahre als Aircraft Arms engineer bei der german airforce gewesen und dann noch ein Jahr eine Meisterschule als Gunsmith.
    Er meinte dann kleinlaut, er schraubt manchmal an seinen Waffen etwas herum. Er könne z.B. an einem AR15 (die Basis des US sturmgewehrs) einen Lauf wechseln. Ich sagte nur.... aha
    Zur Erklärung - das ist Handschutz wegziehen oder wegschrauben, Splinte des Gasblocks rauskloppen, den runterzihen, eine art überwurf Mutter öffnen, den Lauf rausziehen, den neuen Lauf einschieben und alles wieder zusammen basteln. Das wars.
    Nen Affen bringe ich das mit 20 Bananen auch bei - lach.




    Ich bin gerade am Überlegen ob ich das oben nicht doch Herrn Steiger zukommen lasse. :)
    Aber die Politiker sind ja so in ihrer Scheinwelt, das wird er nicht verstehen.
    Danke Kalli für Deinen praktischen Beitrag. Du kannst in der Tat zu diesem Thema viel erzählen.
    Was den Ursprung des Beitrags betrifft, so fordere ich dazu auf, aus seriösen Magazinen zu zitieren. Hätte Kalli nicht einen serösen Link gezeigt, hätte ich den Urbeitrag gelöscht. Ein Magazin, dass die Seychellen in seinem Impressum hat und auch sonst alles tut, um journalistische Pflichtangaben auszuhebeln, hat ihr als Quelle nichts zu suchen. Ich bitte dies zu beachten. Ich werde unterbinden, dass von VT aus auf solche Magazine verlinkt wird und wir deren SEO mit Backlinks fördern.

    Gruß,
    Walter
    "Ich bin ein Höhlenbewohner. Die Zimmer mit Aussicht überlasse ich Ihnen" - G. Bachmann
    Deine Entscheidung diesen Link zulöschen fand ich ggut. Ich bin selbst auf vielen kritschen "Rand" webseiten unterwegs, aber ich nutzte diese nur als Grundlage für weitere Recherche. So manches sieht dann doch etwas anders aus oder es bestigt sich dann. Aber nie sollte man "rohdaten" dieser Seiten hernehmen. Nie fressen was man einem vor die Füsse wirft. Seit wach, seit kritisch, recherchiert selbst.

    Zurück zum Thema....
    Ich habe viele Komentare unter dem "Welt" Artikel durchgelesen. Dort sind auch viele Komentare von Ausgewanderten dabei. Es sieht nicht danach aus, dass sich durch Herrn Steigers Idee viele zur Rückkehr bewegen lassen. Ich hatte eher das Gefühl ich höre von den, ich nenne uns mal Exil-Deutschen, ein lachen das klingt, wie die eines alten Lach-Sackes wie er in den 70ern und frühen 80ern anzutrefen war.

    Wer diese nicht einfache Hürde des Auswanderns nimmt, vor allem wenn es aufwändig und nicht leicht ist, der wird sicher nicht durch einen Zeitungsanzeige ermuntert froh und begeistert zurück kommen. Wer auswandert, der hat sich das üblicherweise sehr gut überlegt. Wer so viel aufgibt, warum sollte er zurück?
    Walter, du kennst ja meine Vorgeschichte und alles darum herum, auch das private. Aber wenn ich zurück kommen würde, man sollte mich jeden Tag schlagen, ich glaube das kannst du bestätigen.

    Momentan will ich ja nichtmal nicht mal zu Besuch zurück. Dass meine berufliche Reise im März nach Nürnberg nicht geklappt hat, macht mich nur traurig, da ich gerne meine Mutter, sie ist immerhin 81 und meine beiden älteren Schwestern gerne gesehen hätte. Aber ob ihr es glaubt oder nicht, ich bin tief drin froh, dass es nicht klappte. Nächstes Jahr ist geplant dass die eine Schweser mit ihrer Tochter (meine Nichte) und evtl meine sehr rüstige Mutter uns besucht. Ich hoffe das klappt. Und wenn ich mit den dreien in die Rocky Mountains fahre, nach Jasper, dann runter nach Banff und über Calgary zurück nach Edmonton, sie werden es genau so lieben wie ich. Das ist eine 1200km Tour die vor allem in den Bergen wunderschön ist. Zwischen Jasper und Banff kann es sein, dass einem auf 200 oder 300km kein anderes Auto begegnet. Leute, das glaubt ihr nicht, wenn ihr es nicht selbst gesehen habt. Alle Foros und Videos davon sind nichts, gar nichts dagegen das sebt zu sehen. Es ist mehr als überwältigend zwischen den viertausendern durch zu fahren, Flussebenen zu sehen in dem seit Menschengedenken der Fluss fliesen darf wie er will, die Natur, die ewigen Wälder.

    Jedesmal wenn ich einen Anflug von Heimweh habe, erkenne ich, dass es ein Heimweh ist nach dem was mal war - vor 20 oder gar 30 Jahren. Das was ich vermisse, die sind inzwischen tot, das gibt es nicht mehr, das ist Geschichte. Ich vermisse bis auf deutsches Brot und gute Wurst (Bratwurst onder ne gute Currywurst) gar nichts mehr.
    Nein, meine Heimat im Herzen beleibt das alte Deutschland wie es mal war, meine Heimat der Zukunft ist Kanada.

    Herr Steiger..... das war nichts, ihr Vorschlag taugt nicht mal als später Aprilscherz
    Guter Beitrag, Kalli. Insbesondere dieser Satz von dir hat mich nachdenklich gemacht:

    "Jedesmal wenn ich einen Anflug von Heimweh habe, erkenne ich, dass es ein Heimweh ist nach dem was mal war - vor 20 oder gar 30 Jahren. Das was ich vermisse, die sind inzwischen tot, das gibt es nicht mehr, das ist Geschichte."

    Meiner Meinung nach ist das...ich nenne es mal "Niedergang", nicht aufzuhalten. Immer mehr Steuern (inkl. Mehrfachbesteuerung) und Abgaben...und immer mehr Einschränkungen! Dass ich dann auch als Renter bis ins Grab noch meine Steuererklärungen machen soll, ist das Allerletzte. Was hat ein Rentner in seinem Arbeitsleben nicht alles an Steuern gezahlt. Man wird geschröpft, bis man in die Kiste hüpft. Währendessen werden die Milliarden (die man ja z.B. auch in unsere Renten investieren könnte) jedes Jahr von unseren Politkern großzügigst in alle Welt verschleudert.

    Gleichzeitig haben wir als Bürger nirgendwo in der Politk ernsthaft mitzureden; wir können hier z.T. nur neidisch auf unsere EU-Nachbarn schauen. Ich kann bis heute z.B. nicht verstehen, warum das eigene Volk nicht über seine Hauptstadt abstimmen durfte oder über den EU-Beitritt. Das überlässt man dann lieber unseren Politkern und Abgeordneten, die ja nach der Wahl (ernsthaft) nicht mehr dem Volk und dem Bürger, sondern nur noch ihrem Gewissen verpflichtet sind. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

    Die Politik ist insgesamt (immer mehr) verdorben, verlogen und fremdgesteuert; eine echte Opposition ist zudem nicht mehr zu erkennen. Man kann noch wählen gehen, aber echte Veränderungen gibt es nicht mehr. Gründe hierfür sind die zunehmende Unterordnung unter den EU-Molloch und die Dominanz der zwei großen Parteien (die sich kaum noch unterscheiden!), die bleiben wird. Gefühltermassen leben wir da oft nur noch in einer Art Scheindemokratie. Kein Wunder, dass da viele Wähler frustriert aufgeben oder wie in den USA die Alternative gewählt haben, die eigentlich keine ist.

    Erschreckend ist für mich allerdings auch die Trägheit mancher Wähler. Viele wählen gar nicht oder es ist ihnen einfach egal (dann ändert sich erst recht nichts). Andererseits bekomme ich in Diskussionen immer wieder mit, dass viele Entscheidungen anscheinend lediglich aufgrund von Tagesschau und Heute-Journal getroffen werden und manche gar nicht zu wissen scheinen, wie es wirklich zugeht. Zudem vergisst der Wähler auch sehr schnell. Denn eine Maut sollte es z.B. mit unserer Kanzlerin ja nicht geben! Auch die NSA Spähaffäre und die damit verbundenen Falschaussagen sind wohl schon vergessen. Wie viele andere Themen auch. Und wer international kulturell etwas bewandert ist, schüttelt bei des Kanzlerin Raute nur noch den Kopf. Genauso wie über den geklauten und lange Zeit gebetsmühlenartig wiederholten Satz von Bob dem Baumeister.

    Wenn ich damals, als ich jung war, das Wissen von heute gehabt hätte, dann wäre ich vermutlich auch schon ausgewandert.
    Unter der kleinst'n Steppdeck'n...kann der größte Depp steck'n!
    Viele Wahrnehmungen mögen individuell und damit subjektiv sein. Aber mit einem getürkten Armutsbericht und einer überdurchschnittlichen Abgabenquote haben wir hier in D keinen Anlass für übertriebenes Selbstbewusstsein. Die Eurokrise der Anderen und niedrige Zinsen bescheren uns zur Zeit einen Altweibersommer. Die darunter liegenden massiven Probleme will keiner wahrhaben:

    zeit.de/politik/deutschland/20…oalition-schoenung-kritik

    tagesspiegel.de/politik/oecd-u…r-weit-oben/13435530.html

    Gruß,
    Walter
    "Ich bin ein Höhlenbewohner. Die Zimmer mit Aussicht überlasse ich Ihnen" - G. Bachmann
    Die Beiträge von Kalli und Harald kann ich voll und ganz unterschreiben. Ich muss nur noch einen "Problem" hinter mich bringen, dann ist meine Auswanderung nur noch Form sache.
    Keine einzige Träne werde ich Deutschland hinterher Weinen.
    Gruß

    Jimmy
    -------------------------------------------
    Don't talk to me about naval tradition. It's nothing but rum, sodomy and the lash.
    Sir Winston Churchill
    Walter, ich habe keine Roots, und mir ist es egal wohin, ich habe schon auf der ganze Welt gewohnt, incl Cypus, Aden, Singapur, Hong Kong, England, Wales... Ich möchte nur noch weg, am besten da, wo man sich nicht über den Alltag aufregen muss!
    Gruß

    Jimmy
    -------------------------------------------
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    Sir Winston Churchill
    Sehr interessante Beiträge, vor allem den von Sternzeit "Meiner Meinung nach ist das...ich nenne es mal "Niedergang", nicht aufzuhalten...." kann ich voll unterstreichen.

    Ich bin zwar nie wirklich groß ausgewandert in diesem Sinn, aber ich verbringe meine Zeit bereits seit frühester Jugend außerhalb von Deutschland im kleinen Grenzraum. Schon während meines Studiums in Aachen habe ich zuerst in Belgien, dann in Holland gewohnt, danach habe ich 19 Jahre in Luxemburg gewohnt und gearbeitet. Obwohl das nur wenige Kilometer von Deutschland entfernt ist, bin ich während meiner ganzen Luxemburg-Zeit nicht mehr als 10 mal in Deutschland zu Besuch gewesen. Insgesamt habe ich in den letzten 42 Jahren meines Lebens keine 4 Jahre in Deutschland gewohnt, und ich könnte und wollte es auch nie mehr. In Deutschland ist mir das Korsett viel zu eng, hier eine Abmahnung, da ein Knöllchen, hier eine Steuerüberwachung, da ein Maulkorp, man kann nicht sagen und schreiben, was man will und wie man will, man wird ständig in ein Korsett gepreßt. Obvwohl in den Nachbarregionen in Belgien, Holland und Luxemburg auch nicht alles rosig ist, so läßt man Menschen doch leben, ohne jedes Detail zu überwachen und zu kontrollieren wie in Deutschland. Ich kann nur sagen, in jedem dieser Länder ist das Leben angenehmer und entkrampfter wie in Deutschland.Besonders für einen Freigeist und selbständig denkenden Menschen ist das Leben in Deutschland nur Zwang.

    Das erinnert mich an Folgendes.....

    Ein Ex Kollege, der fast 2 Jahre länger hier in Kanada ist als ich, habe ich erzählt bekommen, wie er sich fühlte als er für einen kurzen Urlaub bei seiner Familie in Deuschland war. Dass er seine Familie besucht hat, war erfreulich, aber sonst meinte er, das war geradezu ein beklemmendes Gefühl, er fühlte sich unwohl, überwacht, bevormundet..... einfach nur schrecklich. Er war sehr froh, als er D wieder verlassen konnte.

    Ich vergleiche das gerne mit einem Vogel. Solange er im Käfig ist, ist er vileicht glücklich mit seiner kleinen Welt oder er meint zumindest glücklich zu sein. Aber wenn er einmal die Freiheit gespührt hat, wie es ist auserhalb des Käfigs ist, dann hat er keinen Bock mehr eingesperrt zu sein.

    Natürlich gibt es auch Vögel die zurück kommen, aber die meisten gehen lieber in der Freiheit drauf, als zurück in den Käfig zu gehen.

    Wer übrigends von euch Tipps zum Auswandern nach Kanada will, ich gebe gerne meine Erfahrungen und wissen dazu weiter.
    Überraschend auf dieses Thema angesprochen müsste man auch zuerst überlegen, was einen denn KONKRET stört. Nach einiger Überlegung würde ich sagen, es sind AUCH die SUMME aller Unzulänglichkeiten und Gängeleien, die gefühlsmässig zugenommen haben. Kleinigkeiten nur, aber in der der Summe nervig. Denn man merkt, dass einem vielleicht nicht nur zu viel Geld aus der Tasche gezogen wird (lt. OECD ist Deutschland jetzt auf Platz 2 was die Abgabenbelastung angeht...schon bald werden wir wohl der traurige Spitzenreiter sein!), sondern auch immer mehr (Lebens-) Zeit aufwänden muss, um den Amtsschimmel zu befriedigen.

    Ich habe ein "paar" Punkte einmal auf's Geradewohl ungeordnet zusammengeschrieben (natürlich gibt es keinen Ansprch auf Vollständigkeit und Richtigkeit :D ). Ich möchte zudem vorab auch ausdrücklich betonen, dass ich eine (legale, sinnvolle und steuerbare) Migration ausländischer Bürger ausdrücklich befürworte.

    - Seit einiger Zeit braucht es auch noch einen Führerschein für Anhänger
    Brauche ich bald auch einen für die korrekte Toilettenbenutzung?!?

    - Neue Drohnen-Regelung: da überlege ich gleich, ob ich es nicht lieber sein lasse

    - Gebe ich meine Steuer nicht pünktlich ab, werden seit kurzem hohe Zinsen fällig. Das Steuerrecht ist sowieso unsozial...da blickt auch keiner mehr durch. Das ist schon lange nicht mehr mit dem normalen Bürger "kompatibel". Gerecht ist es sowieso nicht. Eine Vereinfachung wird es nicht geben; insbesondere dann, wenn es eine echte Steuerentlastung für den Bürger bedeuten sollte. Denn die will sich unser Staat keinsfalls leisten. Und eine Vereinfachung ist auch deswegen nicht "sinnvoll", da viele tausend Arbeitsplätze an der Kompliziertheit selbst hängen. Denn wer bräuchte für eine einfache "Bierdeckelsteuer" schon einen Steuerberater?

    - Dagegen gibt es für Firmen immer noch unzählige Steuerschlupflöcher, die dafür sorgen, dass dem Staat jedes Jahr riesige Milliardenbeträge vorenthalten werden. Dagegen werden bei einfachen Gehaltsempfängern Steuern und Abgaben gnadenlos eingetrieben. Das ist für den Staat einfach möglich; dazu hat man den Bürger gläsern gemacht (Orwell lässt grüssen!). Er hat auf alle Bankkonten Zugriff. Die gleiche Inbrunst würde man sich auch bei den großen Firmen wünschen, die Jahr für Jahr riesige Milliardenbeträge hinterziehen!

    - Ich möchte keine verstärkte Videoüberwachung! Die löst auch keine Probleme wirklich, sondern dient nur dem Überwachungsapparat an sich. Das wurde z.B. auch schon bei den Autobahn-Mautstationen diskutiert. Ich bin mir fast sicher, dass Polizei und Geheimdienste mittlerweile bei Bedarf bereits Zugriff auf alle Fahrzeugbewegungen haben obwohl das eigentlich per se (automatisch) ausgeschlossen sein sollte. Zusammen mit anderen Zugriffen (z.B. Bankdaten oben oder die autom. Überwachung aller Telefonate) ergibt sich insgesamt jetzt schon ein beängstigendes Bild.

    - Wir haben mittlerweile ein echtes Problem mit Gewalt und Terror auch hier in D. Noch vor 2 Jahren war das in diesem Ausmass unbekannt. Die Behörden sind total überfordert. Anstatt an die realen Ursachen zu gehen, gängelt man z.B. lieber wieder die loyalen Bürger und z.B. die legalen Waffenbesitzer mit immer neuen unsinnigen Regelungen (gemessen an dem Nutzen). Hunderttausende sollen jetzt in der ganzen EU neue Waffenschränke kaufen (Jäger, Sportschützen, etc.). Vermutlich um einbrechende Terroristen besser davon abzuhalten, damit Straftaten zu begehen.

    - Das Problem mit Einbrüchen ist deutlich gestiegen und man ist zwischenzeitlich auch auf dem Land immer mehr davon betroffen. U.a. EU-Banden marodieren in ganz Deutschland! Lösung der Politik: es gibt eine Förderung, um die Einbruchssicherheit zu erhöhen. Toll!

    - Illegale Einwanderung u.a. mit Hilfe gefälschter Pässe: Man spricht von (zehn?)tausenden Fällen. Das ist ein Straftat, die zumeist nicht geahndet wird. Aber wehe ein deutscher Staatsbürger versäumt es z.B., seinen Ausweis rechtzeitig verlängern zu lassen. Dann können Bussgelder oder gar Haftstrafen drohen (wenn das Bussgeld für dieses Versäumnis nicht bezahlt wird). Ein schlechter Witz? Leider nicht!

    - Zunehmender Kontrollverlust des Staates: Als Bürger fühle ich mich, gerade in der letzten Zeit, zunehmend unzureichend geschützt. Das ärgert mich um so mehr, da es politische Vertreter unseres Staates waren und sind, die diesen Kontrollverlust aktiv und passiv selbst herbeigeführt haben.

    - Bürgertäuschung: Während politisch bereits überall Entwarnung gegeben wurden, ging und geht der Wahnsinn munter weiter: Illegale strömten und strömen wieder ins Land. In manchen Städten haben Stadtbusse regelmässig in der Nacht (um Aufsehen zu vermeiden) zuhauf Flüchtlinge direkt an der Grenze abgeholt, während den Pinkelpausen ist ein Teil der Passagiere einfach verschwunden (keine Kontrollen), sodass nur ein Teil dieser Flüchtlinge letztendlich überhaupt am Zielort angekommen ist. Keiner weiß, wo der Rest geblieben ist! Polizei-interne Meldungen werden gefiltert, bevor diese weiter nach oben/aussen gehen. Das wirkt sich auch auf die Statistiken aus.
    Am besten einmal bei Bekannten nachfragen, die bei der Polizei arbeiten oder dort Bekannte haben. Die dürfen offiziell nichts sagen (Maulkorb) und müssen mit Disziplinarstrafen rechnen, wenn sie reden. Das machen dann einige erst, wenn sie z.B. gekündigt haben und dann ein Buch darüber schreiben.

    - Einbruch bei Anwesenheit des Geschädigten: Die Möglichkeiten sind sehr eingeschränkt. Kommt der Einbrecher im Abwehrkampf zu Tode, stehe ich schon mit einem Bein im Knast; insbesondere z.B. bei Einsatz eines Baseballschlägers oder bei Schusswaffengebrauch. Empfohlen wird grundsätzlich, sich zu verstecken oder wegzulaufen und dem Einbrecher alles zu überlassen. Kommt es zum Kampf mit besagter Todesfolge, muss ICH genau nachweisen, warum und weshalb. Meiner Meinung nach hat ein Einbrecher jegliches Recht verloren, sobald er irgendwo einsteigt. Und ich kann ihn ja schlecht vorher fragen, ob er nur kurz was klauen will oder ob er vielleicht Schlimmeres vor hat.

    - Ich bin ein Oldie und sage immer noch Negerkuss oder Mohrenkopf. Ich meine das aber nicht so wie man mir das unterstellen will. Diskussionen darüber finde ich sowas von zum Kotzen und unnötig! Mir gefällt auch das Sarotti Mohrenlogo. Bin ich jetzt ein Rassist?!?
    Weil wir gerade dabei sind: 10 kleine Negerlein singen?!? Absolut tabu!!!

    - Autobahnmaut: Für mich eine neue Gebühr. Noch mehr Bürokratie. Wer glaubt, dass diese Maut für die Bürger (auf Dauer) aufkommensneutral ist und bleibt, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.

    - Politiker, die nach ihrer aktiven Zeit in der privaten (Lobby-) Wirtschaft einen tollen Job an Land ziehen. Natürlich nur, weil sie während ihrer Dienstzeit einen tollen Job gemacht haben. Aber für wen eigentlich?!?

    - Frustrierende Politik bis auf Gemeindeebene. Schon ganz unten kann man sehen, wie das Geschäft funktioniert. Es werden Vorteile gesucht, Goodies verteilt und Parteifreunde begünstigt. Bürger mit berechtigten Interessen ohne "Vitamin B" haben schlechte Karten.

    - TÜV-Termin für Motorrad: dauert meistens 5-10 Min. (weil fast nix passiert); zahlen muss ich aber fast soviel wie beim Auto. Btw...in Österreich und in der Schweiz gibt es vernünftige Regelungen, wenn man z.B. mehrere Fahrzeuge auf ein Wechsel-Kennzeichen zulassen will (man kann ja auch immer nur mit einem Fahrzeug fahren...man bezahlt dann "nur" jeweils die eine Steuer und Versicherung für das teuerste Fahrzeug). Nur in Deutschland hat man das ad absurdum geführt, da der Staat das Geld, das er einmal hat, nicht mehr abgeben will. Vermutlich war auch wieder einmal die Versicherungslobby involviert.

    - Kaminkehrer: darf sogar bis zu 3x im Jahr den Kamin reinigen. Das darf er sogar auch, wenn dieser gar nicht benutzt wird. Dem ist man hilflos ausgeliefert. Per Gesetz verordnete Zwangsabgabe! Bei mir würde es auch reichen, wenn er 1x in 10 Jahren reinigt (insbesondere bei Gasthermen)
    Unter der kleinst'n Steppdeck'n...kann der größte Depp steck'n!
    - Behördengänge: Die Mitarbeiter dort sollen eigentlich FÜR den Bürger arbeiten und werden letztendlich auch von unseren Steuern bezahlt. Tatsächlich fühlt man sich oft mehr wie ein Bittsteller. Bei irgendwelchen Unstimmigkeiten lassen die einen austrocknen bis der Staub aus der Nase rieselt.

    - Frauenquote per Gesetz: Grundsätzlich gut gemeint und richtig denn alle sollen die gleichen Rechte und Pflichten haben. Aber wenn ich in einer Firma mit technischen Berufen einen Frauenanteil von z.B. 5% habe...warum sollen dort dann 20% oder mehr in einer Führungsposition sitzen? Gibt es eigentlich damit automatisch auch eine Männerquote für den Fall der Fälle?

    - Abgaswahnsinn: In den USA wird z.B. grosszügigst entschädigt (VW); hier nicht. Hier muss jeder Betroffene einzeln klagen. Seit Jahren ist zudem bekannt, dass die Verbrauchs- und damit auch die Abgaswerte generell geschönt sind. Die Behörden hier in D haben hier jahrelang stillschweigend zugesehen. Bedenkt man aber, dass ein einziges Containerschiff, das mit Schweröl auf den Weltmeeren fährt, mehr Abgase ausstösst, als alle Autos in der EU zusammen, dann fragt man sich spätestens jetzt, was das ganze Gerede überhaupt soll. Auf den Weltmeeren tummeln sich hunderte von diesen Schiffen...die ganz legal mit Schweröl die Umwelt verpesten.

    - Deutschland ist mit über 80 Millionen Einwohnern, gemessen an der Fläche, meiner Meinung nach schon jetzt stark überbevölkert (ich mache das z.B. u.a. daran fest, ob ein Land noch in der Lage ist, mit seinem eigenen Ackerboden ausschließlich mit biologischer Landwirtschaft bzw. ohne chemische Hilfsmittel sich selbst zu ernähren). Dies merkt man um so mehr, wenn man z.B. in Ländern wie Kanada im Urlaub war. Man muss bei uns immer mehr zusammenrücken, was auch zu immer mehr Spannungen führt. Millionenfacher Zuzug wird die Probleme noch deutlich verschärfen; nicht zuletzt auch wegen der sich vergrößernden Wohnungsnot.

    - Unser Rentensystem ist seit Jahrzehnten stark renovierungsbedürftig; das ist bekannt. Trotzdem hat sich bisher keiner (richtig) herangetraut. Die Agenda 2010 und die damit verbundenen Rentenkürzungen sind ein Schlag ins Gesicht für jeden Menschen, der ein Leben lang hart gearbeitet hat. Tatsächlich müsste der Staat seine unersättliche Gier auf unser Geld zurückfahren, damit mit den freigewordenen Geldern eine Umstellung (sinnvoll) möglich wird. Tatsächlich ist dieses Geld aber bereits verplant. Oft für Massnahmen, von denen der deutsche Bürger überhaupt nichts hat. Staatlich geförderte Programme waren und sind im wesentlichen nur ein Geschenk an die Versicherungsunternehmen gewesen (z.B. Riester). Da ist der Bürger schon wieder der Dumme! Ich hatte mich damals schon dagegen entschieden als ich gehört habe, dass ich eine Rente aus diesen geförderten Beiträgen später nicht im Ausland beziehen darf(!). Na ja...ich glaube das wurde mittlerweile aber entschärft. Grundsätzlich ist diese sog. Förderung ein schlechter Witz. Wirklich gut verdienen tun daran nur die Versicherungen (die Lobby lässt mal wieder grüßen).

    - Direktversicherungen: Für viele gab und gibt es hier ein böses Erwachen. Ursprünglich sollten die Bezüge später sozialversicherungsfrei sein; das wurde dann geändert, sodass viele jetzt mit weniger Einnahmen auskommen müssen. Mit weiteren solcher Gemeinheiten des Staates muss gerechnet werden.

    - Doppelbesteuerung: Es ist bekannt, dass es im Rahmen der Umstellung bei der Rentenbesteuerung es für viele auch zu einer Doppelbesteuerung kommen wird. Das Thema ist noch immer nicht geklärt; d.h. mit weiteren solchen Ungerechtigkeiten muss gerechnet werden.

    - GEZ: Staatlich verordnetes Zwangsfernsehen. Ich muss bezahlen, auch wenn ich es nicht will. Schon gar nicht, wenn die Informationen geschönt und zweckdienlich sind! Vergleiche zwischen Fernsehberichten unterschiedlicher Sender und Aussagen von z.B. Ex-ZDF-Angestellten lassen erahnen, was hier Sache ist. Auch die vor einiger Zeit schon gerügte Tatsache, dass zu viele Politiker in den Rundfunkräten sitzen

    - Die Berichterstattung generell in Deutschland: im Staatsfernsehen und in vielen Zeitungen wird immer mehr gefiltert und "weichgespült". U.a. um angeblich irgendwelche Minderheiten zu schützen. Aber wer beschützt die Bürger? Ich möchte wissen, was in unserem Land los ist und woher Gefahren drohen. Auch um mich darauf einstellen zu können. Ich möchte als Bürger umfassend, neutral und wahrheitsgemäss informiert werden. Dafür zahle ich Steuern und Abgaben!

    - Mehr direkte Mitbestimmung der Bürger: Das ist von politischer Seite hier in Deutschland nicht gewünscht! Hier können wir nur neidisch auf unsere Nachbarn z.B. in der Schweiz schauen. Hier werden die Bürger zu wesentlichen Themen direkt befragt. Ich bin mal vorsichtig: unsere Politker wollen uns so viel Verantwortung anscheinend nicht zumuten! Den Spruch "Alle Macht geht vom Volke aus" kann man bei uns getrost vergessen.

    - Lt. Aussage unserer Kanzlerin soll(t)en wegen den Flüchtlingen die Steuern nicht erhöht werden (keine Mehrkosten). Die Realität sieht anders aus: Städte und Gemeinden erhöhen diverse Gebühren, Gesundheitskosten für die Neubürger wurden den gesetzlichen Krankenkassen aufgebrummt und damit den Beitragszahlern (Politiker als privat Versicherte haben sich damit selbst nicht belastet!). Irgendwo habe ich auch schon gelesen, dass insgeheim mal wieder eine Mehrwertsteuererhöhung diskutiert wird. Nach den Wahlen werden wir sicherlich mit weiteren "spannenden" Neuigkeiten konfrontiert werden.

    - Notfallzentren in Deutschland (Krankenhäuser): Mehrfach mitgemacht. 1x nach 6 Std. warten aufgegeben und wieder nach Hause gefahren mit dem verunfallten Kind; ein anderes Mal von einem in das nächste Krankenhaus weitergeschoben (A nach B nach C. Bei C hat man uns gefragt, wie man uns mit dieser Diagnose einfach weitergeschickt hat?!?). Jedesmal warten, warten, warten und die Ungewissheit. Das ist die Realität in Deutschland! Das Problem liegt grundsätzlich nicht bei den überlasteten Angestellten!

    - Das deutsche Bildungssystem passt sich den akutellen Gegebenheiten irgendwie an (zudem lokal unterschiedlich); im Guten wie im Schlechten. U.a. werden die Abschlüsse dadurch bundesweit schlechter vergleichbar. In vielen Klassen/Unterrichtsstunden sind deutschstämmige Schüler schon jetzt in der Minderheit. Natürlich entstehen daraus Probleme, die offiziell keiner hören will. Lehrer, Schüler und Eltern werden mit diesen Problemen von offizieller Seite meist alleine gelassen. Natürlich darf man diese Probleme auch nicht öffentlich ansprechen, da man sonst sofort als Rassist abgestempelt wird. Man hat einfaches alles zu ertragen. Politiker in Berlin und anderswo predigen Wasser, trinken aber Wein. Diese schicken ihre Kinder sicher nicht in Schulen mit den ggf. dort vorherrschenden Problemen. Warum auch? Die können sich die besten Privatschulen für ihre Kinder leisten.

    - ...usw. usw. Vielleicht mag ja jemand diese Liste ergänzen; ich habe vermutlich viel zu viel vergessen :D

    Natürlich jammern wir immer noch auf (nicht mehr ganz so hohem) Niveau. Natürlich ist es in den meisten Ländern immer noch schlechter als bei uns und wir können deshalb auch froh sein. Aber warum sollen wir uns immer mit denjenigen vergleichen, die es schlechter haben? Ziel muss es doch auch sein, dass ein Land sich weiterentwickelt und es generell besser wird! Die vielen Probleme in der EU und weltweit sowie die generelle politische Ausrichtung unseres Landes wird aber unweigerlich dafür sorgen, dass dieses Niveau weiter sinkt. Zahllose Interviews, Mitschnitte und Zitate unserer Politker bestätigen, dass der Bürger selbst und dessen Bedürfnisse auf diesem Weg immer mehr und bestenfalls eine Nebenrolle spielt! Der aus meiner Sicht positive Trend in den letzten Jahrzehnten (Ende des kalten Krieges, Wiedervereinigung, EU-Euphorie, etc.) wurde gestoppt und wir sind,natürlich auch von außen getrieben, seit einiger Zeit eindeutig wieder in der falschen Richtung unterwegs!
    Unter der kleinst'n Steppdeck'n...kann der größte Depp steck'n!
    Junge, da hast du dich aber ins Zeug gelegt :)
    Ich kann dir in keinem Punkt widersprechen. Nur Punkte hinzufügen könnte ich.
    Die ganzen Öko und Umwelt Auflagen zB. Man will in Deutschland quasi die Welt retten und auf der Rest der Welt saut man rum. Vorreiter Rolle ist ja schon und gut, aber vorreiten bis hinter den Horizont während die anderen nichtmal auf dem Pferd sitzen, das bringt es auch nicht.
    Waffengesetze, das ist ja berufsbedingt mein thema.....
    Ich habe von einem Farmer gehört, der dem zu Fuss flüchteten Einbrecher hintergergefahren ist und ihn stellen wollte. Dabei wurde der Einbrecher noch auf dem Land des Farmers totlich getroffen, von hinten (uups) . Der Farmer hatte seine Waffe legal (sehr einfach hier), er war vor Gericht, ist aber ein Freier Mann, keine Verurteilung.
    Wer hier einbricht muss damit rechnen, dass der Hausherr sich wehrt. Finde ich richtig, tut mir leid wenn das jemand anders sieht.
    Dafür geht man hier für illegalen Waffenbesitz zB für vollautomatische Waffen aus den USA oder sonstige prohibited Waffen gleich mal 12, 14 oder mehr Jahre in den Knast. Find ich absolut ok.

    Mir fällt auf, dass hier Einwanderer aus Ländern die typischerweise in D den großteil derjenigen stellen die Probleme machen, hier nette, freundliche und sehr umgängliche Leute sind. Warum? Der Flieger wartet auf jeden der hier sich nicht benimmt. Einspruch kann man vom Heimatland einlegen, der bringt aber nichts.

    Zu dem das was ich in D positiv finde, habe ich immer ein "Aber...."


    Da der Beitrag geschlossen wurde muss ich eben so antworten auf cfk
    wie ich sagte, in Kanada ist nicht alles gold was glänzt, aber hier habe ich einen Job und muss nicht wie in d mit Zeitarbeit knapp über oder unter dem Harz 4 Niveau rummachen. Hier habe ich (auch schon geschreiben) noch immer die Chance auf ein eigens Haus und mich in meinem Beruf erfolgreich selbstständig zu zu machen.
    Wer in D nichts einzahlt hat als Renter auch seinen Probleme. Kanada hat ein Abkommen bezüglich Rente mit D. Beide seiten erkennen das jeweils andere an. Kein Risiko also. Aber zurück nach D? Wenn Kanada im Meer versinkt villeicht.
    Man sollte halt vorher schauen wo man hin geht.
    Bezüglich Bespitzelung im Interent - wer das verhindern will, der darf kein Interent benutzen. Die einen machen es offen, die anderen wiegen die Leute in Sicherheit. Ganz einfache Sache.
    Wenn du es gut erwischt hast in D, dann freue ich mich für dich und hoffe das es immer so bleibt. Ich habe die andere seite von D gesehen.

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    Mensch, hier ist ja ein echter Meckerkasten entstanden?

    Ist klar, in Burkina Faso ist die Welt noch in Ordung, da kann ich vom Pick-up auf Grosswild schiessen. Und es gibt keine Alkoholkontrollen. Und die Steuern werden auch nicht gezahlt, oder besser: geschätzt? Echtes Schlaraffenland halt. Gut, das Trinkwasser ist da Scheisse, aber Nestle verkauft ja günstig diese netten blauen Flaschen dort. Und wenn man medizinische Hilfe braucht, na dann setz ich mich ins Flugzeug und bin in 4 Stunden in Kapstadt. Ist auch besser nachts nicht raus zu gehen, meine Hautfarbe fällt schon etwas auf. Höchstens bewaffnet. Wohnen im Ghetto mit anderen Weissen und Gin-Trinken im Country-Club hinter hohen Mauern und Zäunen ist genau die Freiheit die ich mir wünsche.

    Also Männers, ich kenne Leute aus der näheren Verwandschaft, die würden liebend gerne wieder zurück nach Deutschland, gerade als Rentner. Geht aber nicht, die haben nie in ein Sozialsystem eingezahlt, die kriegen keine Medizinversorgung, weder im Gastland (Mexico) noch in Deutschland. Und ein weiterer Deutscher wartet in Australien 2 Jahre auf ein CT wegen seines Prostata Carcinom. Und wartet nochmal,ein Jahr auf den Therapiebeginn. Der fliegt nach Deutschland für beides, bevor er dran stirbt in Australien. Und Australien ist beileibe nicht Burkina Faso.

    Nur zu, wer mag kann ja dort sein Glück versuchen. Aber bitte nicht sauer sein, wenn das beschimpfte Deutschland nicht seine reumütigen Rentner dankbar in die soziale Hängematte packt.Keine Bespitzelung von Staatsseite in Kanada? Das ich nicht lache! Nein nein, dort ist das internet sicher, keiner merkt (auf dem Meter genau) wo ich mich gerade befinde. Kanada ist ein white-spot auf der Karte, da fliegt kein SAtellit drüber.

    Ich wünsche allen Auswanderungswilligen Glück und Verstand und hoffe, das auch im Alter das neue Dorado sein Versprechen hält.

    Und zuletzt meine Bitte an Walter, diese politischen Beiträge einzudämmen. Ich dachte das wäre ein Uhrenforum hier.
    Danke Caspar für das Schlusswort in dieser Sache. Ich habe den Beitrag ja frühzeitig in die Lifestyleecke verschoben. Der Beitrag ist sicherlich interessant, da wir mit Kalli einen echten Auswanderer hier im Forum haben, dessen Geschichte ich gut kenne.

    Es gibt individuelle Gründe auszuwandern und ebenso Gründe hier zu bleiben oder zurück zu kommen. Das war schon immer so. Auch sollte man nicht vergessen, das Deutschland inzwischen selbst ein Einwandererland ist und zwar nicht nur für Flüchtlinge.

    Damit wollen wir es belassen.

    Gruß,
    Walter
    "Ich bin ein Höhlenbewohner. Die Zimmer mit Aussicht überlasse ich Ihnen" - G. Bachmann