Was nicht passt wird passend gemacht! Seltsames aus der Werkstatt

      <p>Frank, nach ungefaehr 25 jahren bin ich mal wieder auf dich gestossen...... wir kennen uns von den uhrenboersen der 90`er jahre. achim aus muenchen, der dann 2002 nach australien umgezogen ist. wo ich immer noch bin. hab dein email verloren. war das irgendwas mit ZMT /ZME oder so..... ich brauche noch eine drueckerkappe / einen drueckersatz fuer die tutima frueher produktion. versilbertes werk. hab mal wieder eine gekauft. meine eigene ist auch noch vorhanden; von meinem vater. der war arzt bei Rommel in nordafrika und mitglied der luftwaffe. deshalb seine urofa mit pfeil aussen auf dem drehring. targe i8ch ab und zu. wird weitervererbt in der familie. wenn du was machen kannst mit den drueckern, email ist: 1watchyouwant@gmail.com. LG aus down under . achim</p>
      Hallo,
      wieder mal ein Fund, der perfekt zum Thema passt:

      Es war einmal eine Ankerwelle zu ersetzen.
      Leider war im Fundus nur eine, die zwar zu dünn, dafür aber 30% länger war.


      Nun ist das Anfertigen oder Kürzen einer glatten Ankerwelle keine Riesenaufgabe. Dieser Reparierer zog es aber vor - wie so oft - alles rundherum ans falsche Teil anzupassen (aka zu vermurksen).
      - zu dünne Welle: kein Problem, es gibt ja Uhu Plus.
      - zu lange Welle: ein Problem.
      Beide Lagersteine wurden also bis kurz vorm Rausfallen nach aussen geschoben.
      Der zifferblattseitige steht nun so über Niveau, dass das Blatt nicht mehr sauber aufliegen kann!
      A2

      Auch der im Kloben schaut weit raus. Reicht aber alles nicht, also den Ankerkloben noch hochbiegen.
      Upps, jetzt schleift die Unruh am Kloben! Also noch ein ordentliches Stück davon weggefeilt, und das Werk ist vollbracht!
      A4

      Möglicherweise wurde auch versucht, den Unruhreif hochzubiegen, denn der hat schwer geeiert und der Steg war verbogen. Kann aber auch an der falschen, mangelhaft vernieteten Unruhwelle gelegen haben (Loch im Steg auf der Nietseite noch kräftig angesenkt, damit keine Originalwelle mehr hält)...

      Naja, Alltag halt.
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      Fliegeruhren - Hanhart Vintage Service

      Großbaustelle

      Die abgebildete Großbaustelle kam diese Woche an.
      Die Mängelbeschreibung enthielt u.a.: Drücker funktionieren nicht.
      Die obere Drückerkappe ist offenbar ersetzt, ich vermutete zu eng und sie klemmt.
      Nach Werkausbau ein Blick auf die Drückerschraube von innen: keine zu sehen.
      Was ich dann entdeckte, war selbst für mich neu: Drücker mit 2-K draufgeklebt, der ganze Drückerkanal aufgefüllt mit ausgehärtetem Kleber!! Dessen Entfernung wird sicher ein Spaß werden...



      Und was man erhalten kann, wenn beim Erwerb eines Chrono nicht ganz genau hingeschaut wird:


      Gruß, Frank
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      .....und genau das schreckt mich "immer" ab wenn ich eine HH bekommen könnte und ich das Uhrwerk nicht sehen kann.
      Kenne mich zwar nicht Super aus aber wenigstens die Vollzähligkeit und Funktion kann ich prüfen, da bleiben dann immer noch
      unzählige Unbekannte.