Geldwäsche mit Luxusuhren

      "Es es ist völlig akzeptiert, dass man Luxusgüter oder selbst Immobilien mit Bargeld bezahlt". ...Obwohl zahlreiche Händler nach dem Geldwäschegesetz verpflichtet sind, auffällige Zahlungen anzuzeigen, würde dies nur selten geschehen. ... im kommenden Jahr wolle man gezielt auf Güterhändler zugehen, um sie stärker zu sensibilisieren"

      ein Blick in's impressum so manches Juweliers oder ein Spaziergang
      über eine Uhrenbörse würde schon helfen

      da würde dann schnell klar, das die im Artikel genannten libanesischen
      Banden bereits auf auf beiden Seiten des Verkaufstresens stehen

      enorm praktisch (auch bereits bei Übernahme des Geschäftes)

      auf die wird man sicher auch zugehen, um sie zu sensibilisieren

      Gruß

      Stephan
      Nach meinem Dafürhalten ist die deutsche Luxusuhrenproduktion davon (noch) nicht betroffen, da Uhren der Marken A. Lange & Söhne, Glashütte Original, Moritz Grossmann und andere eher Interesse auf der anderen Seite des Globus (China, Hongkong, Südostasien) erwecken. Allerdings ist auch dort zumindest vor Einführung der drakonischen Strafen für Korruption und Geldwäsche insbesondere in China nicht immer klar, ob die zehntausenden (oder hunderttausenden) von Euro/Dollar, die teilweise für nur eine Uhr angelegt werden müssen, aus den Händen der Arbeit schwer schuftender Manager stammen. Ich denke aber auch, dass hier bereits eine spürbare Trendwende eingesetzt hat, die diesen "Markt" zunehmend austrocknet.