Hanhart Kal. 42 oDL aus der Nachkriegszeit

      Hanhart Kal. 42 oDL aus der Nachkriegszeit

      Servus!

      Ja, es gibt mich noch und damit Ihr mich nicht vergesst, zeige ich Euch mal eine schöne Hanhart.



      Es handelt sich hier um eine Kal. 42 mit unterschiedlichem Drückerabstand ohne Drehring. Das Werk ist eine Nachkriegsproduktion und mit "Made in Germany" auf der Platine signiert und Schaltfedern aus Draht und Zentrumsschraube. Das "alte" Gehäuse und das "neue" Werk deutet auf eine "Übergangsuhr" aus 1948 bis 1953 hin, wo alte Lagerbestände mit neuen Teilen remontiert und verkauft wurden. Zum besseren Verständnis habe ich noch einen Ausschnitt vom Hanhart Katalog aus dem Jahr 1952 beigefügt.

      Das "gerade 7" nxe Zifferblatt (vermutlich wie das Gehäuse) ist noch Kriegsfertigung und von Weber & Baral nach 1944 hergestellt. Die Werknummer ist wie für viele Hanhart Uhrwerke schlampig gestempelt. Mir ist noch kein anderer Werkhersteller untergekommen, der in so großem Rahmen die Nummer in Platine und Boden so schlampig eingestempelt hat.

      Im Moment hat man die Möglichkeit wieder Hanhart zu Preisen wie vor 10 Jahren mit etwas Glück zu kaufen, ausgenommen natürlich die heißbegehrten Pointer, TachyTele, Moby Dicks und McQueen 417ES.

      Viele Grüße,

      Felix
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      SMS Viribus Unitis 1911
      Glückwunsch zur schönen Hanhart. Ich habe eine fast identische Uhr aus der Kriegszeit. Im Augenblick ist wieder Käuferzeit am Markt. Die Preisexzesse der Vergangenheit zeigen ihre Wirkung. Verkäufer müssen flexibler sein, wenn sie etwas verkaufen möchten und das drückt spürbar die Preise nach unten. Gott sei Dank, jetzt haben Sammler auch wieder ein wenig Spaß an ihrem Hobby und die Spekulanten haben dafür ein blaues Auge. :D

      Gruß,
      Walter
      "Ich bin ein Höhlenbewohner. Die Zimmer mit Aussicht überlasse ich Ihnen" - G. Bachmann
      Danke, meine Herren!

      Ich tu mir schwer bei Preiseinschätzungen, -entwicklungen und -prognosen. Ich beobachte den Hanhart Markt schon lang, aber eher im Fokus "was gibt es da". Mich interessiert mehr: was kennen wir, was kennen wir nicht, was ist neu und was haben wir noch gar nicht gesehen?

      Hm, klar der Verkaufspreis ist runtergegangen, wie bei sovielen anderen Marken auch. Mir ist auch klar, dass das Szenario von cfk in ein paar Jahren voll eintreten kann und meine Kinder sagen werden: "Oida, du host Geld verbrennt", weil sich keiner mehr für mechanische Uhren ausser Rolex und Omega interessiert. Vielleicht ist es auch sinnvoller, die alten Hanhart zu verkaufen - jetzt wo sie noch a bissel Geld bringen.... oder man lässt es sowie ich und "Schaung mar amoi, na seng ma’s scho“.

      Gruß, Felix
      SMS Viribus Unitis 1911