Ruhla NVA Kampfschwimmeruhr

  • Guten Morgen zusammen ,

    erstmal allen ein gesundes neues Jahr . Bei meiner Suche nach Informationen über die legenderen Taucheruhren der NVA bin ich auf dieses Forum

    gestoßen . Ich habe hier auch was über das Gewicht gelesen . Kann mir einer von euch sagen , was wiegt das Orginal und was der Nachbau .


    grüße

  • Maddox

    Willkommen im Forum. Ich denke beide Gehäuse sind aus Messing. Das helle Gehäuse scheidet m.E. schon mal aus, da die Originale matt vernickelt sind. Jetzt einfach die hier im Beitrag gezeigten Kriterien wie die Position der Öffnungsnut usw. abarbeiten usw.


    Gruß

    Walter

  • Danke für die erste Einschätzung Walter . Vielleicht könnte noch jemand etwas zum Gewicht schreiben . Was wiegt ca. ein Orginal oder aus orginal Teilen

    gebautes Stück und was ein Replikt von 2011 . Das Uhrwerk lasse ich demnächst von einen Uhrmacher bestimmen , wenn ich die Batterien tauschen lasse .

    Mir fehlt dazu die Fachkenntniss .

    Bis wann war in den Schliessen der Armbänder die Prägung Stainless Steel vorhanden ? Ist da was bekannt ?


    grüße Maddox

  • Ich habe leider z.Z. keine Feinwaage zur Hand. Über die Prägung an der Schließe ist meines Wissens nichts bekannt. Hier noch mal die Kriterien:


    "1. Das Originalgehäuse wurde nach Vorgaben der NVA-Stabsstelle in Kühlungsborn und der Konstruktionsabteilung in Ruhla im Uhrenwerk Weimar konstruiert und hergestellt. Für das Replikgehäuse diente eine Musteruhr aus dem Bestand des Ruhlaer Uhrenmuseums als Vorlage; die Herstellung erfolgte in China.

    2. Das Originalgehäuse der Kampfschwimmeruhr besteht aus Messing und ist mattverchromt. Das Replikgehäuse ist aus Edelstahl.

    3. Das Gewinde der Originalschutzkrone besitzt M6 Feingewinde, das vom Replik hat M5 Feingewinde, d.h.diese Kronen sind nicht untereinander austauschbar.

    4. Zum Produktionsbeginn hatte die Lünette auf der 12 einen relativ unscheinbaren radioaktiven Leuchtpunkt, der später wegen gesundheitlicher Bedenken eliminiert wurde.

    5. Das Replik besitzt einen recht markanten Leuchtpunkt aus Superluminova.

    6. Die Arretiernase des Gehäusebodens liegt beim Original bei der Stellung „6-Uhr“, die beim Replik bei „12-Uhr“

    7. Beim Serienanlauf kam ein Dederon-Durchzugsband aus Pulsnitz/Sa. zum Einsatz, das Anfang 1988 durch ein PVC-Armband aus dem Plasteverarbeitungswerk Eisenach ersetzt wurde (gleiche Abmaße und Oberflächen-Struktur wie Replik-Armband)."



    Und hie die Typologie:


    1. NVA-Kampfschwimmer-Uhr aus der DDR (Stückzahl geschätzt vielleicht 200?)

    2. "Weimar-Uhr" mit originalem Gehäuse aber anderem Zifferblatt/Zeiger aus der Wendezeit (keine Kampfschwimmer-Uhr)

    3. 1. Replik von Gardé mit nur minimalen Unterschieden zum Original, siehe oben (Stückzahl 999)

    4. 2. Replik von Gardé mit geändertem Deckel und farbigen Zifferblättern


    Gruß,

    Walter

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