FL 23883 - L&S - komische Zertifikate

  • Bei den FL 23883 von Lange & Söhne, welche in der letzten Zeit verkauft wurden, waren einige Zertifikate ziemlich komisch geschrieben.
    Beim Verkaufsdatum wurde oftmals die Fertigstellung in der Fertigungsstufe 3 eingetragen, unten bei den Zusatzeintragungen Termine zur Komplettierung genannt, welche nach dem "Verkaufsdatum" lagen....
    In früheren Zertifikaten waren diese Daten chronologisch nachvollziehbar.
    In manchen Zertifikaten stimmen Daten nicht mit den Lieferblättern von L&S überein.
    Bei einer Uhr wurde eine andere Firma zur Komplettierung angegeben, als im Innendeckel zu sehen.
    Bei dieser Uhr wurde im Zertifikat auch nicht beanstandet, daß die äußere Werknummer höchstwahrscheinlich eine Nachgravur ist. Das Feld Beurteilung ist leer.
    (Vielleicht wurde die Uhr nicht eingeschickt, dann wäre eine Erteilung eines Zertifikates - ohne komplette Bebilderung - natürlich etwas bedenklich.)

  • Um einen Zertifikat im Glashütter Museum zu erhalten, ist es leider nicht notwendig die Uhr einzuschicken, Bilder und Beschreibung reichen. Leider gibt es welche, die "frisierte" Bilder benutzen.
    Ich hoffe dass es bald geändert wird, wie bei IWC Mil Uhren, die Uhren eingeschickt werden müssen, um da einen Riegel vorzuschieben.
    Dadurch wird der Preis steigen, aber das vortäuschen falscher Tatsachen hört auf.
    Das kommt davon wenn das Vertrauen misbraucht wird!
    Der Leiter Herr Reinhard Reichel ist ein überaus netter freundlicher Kerl, schade, ich sehe es ganz deutlich kommen!

    Gruß


    Jimmy
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    Don't talk to me about naval tradition. It's nothing but rum, sodomy and the lash.
    Sir Winston Churchill

  • Genau diese Verfahrensweise hat mich etwas stutzig gemacht, da jeder natürlich verpflichtet ist, ein Dokument sorgfältig zu lesen..., wir aber alles Menschen sind und uns manchmal schnell von einem Dokument blenden lassen, welches man nur kurz überflogen hat.....


    Die FL 23883 L&S 212848, welche jetzt im Januar in der Bucht war, hat ein Zertifikat ohne jegliche Vorlage erhalten..., demzufolge wurde auch die zu große Außengravur der Gehäusenummer nicht bemerkt..., auch nicht die Diskrepanz beim Hersteller.


    Bei manchen Uhren wurde sogar der Fertigungsgrad 2 als Verkaufsdatum eingetragen, was mir noch unlogischer erscheint.


    Ich habe für mich gestern eine Liste, mit den von mir aufgefundenen Zertifikaten, erstellt, um für mich die unterschiedlichen Arten der Zertifikatsgestaltung zu erkennen; 20% der Zertifikate wurden ohne Vorlagen (Uhr/ Photos) erstellt.


    Ich wollte hier Niemanden vom Uhrenmuseum angreifen, nur auf die relative Gefahr des Mißbrauchs hinweisen

  • Quote

    [i]Original von Bat-Flight[/i
    Ich wollte hier Niemanden vom Uhrenmuseum angreifen, nur auf die relative Gefahr des Mißbrauchs hinweisen


    Mit Recht!

    Gruß


    Jimmy
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