Sinn 103A "Big Eyes" mit Valjoux 726 bei Bares für Rares...

  • Die Expertise war ja gar nicht so schlecht. Natürlich alles recherchiert mit einigen Stolpersteinen. Da wusste keiner wirklich vorher Bescheid. 5K hätte man bestimmt mit Geduld am Markt erzielen können. Dafür war der Verkäufer aber im Fernsehen und konnte mit Horst plaudern. ;) Mutti war stolz auf ihn.


    Gruß,
    Walter

  • Ich finde den erzielten Preis - Verkauf an Händler - gar nicht so unangemessen. Angebot und Nachfrage, auch für Vintage Sinn Modelle, schwanken und sind von vielerlei Faktoren abhängig. Aus meiner Sicht wäre der Verkäufer natürlich wesentlich besser gefahren, die Uhr direkt an einen Endabnehmer privat zu verkaufen.
    Wenn aber jemand weder selbst sammelt, noch Kontakte in den Markt hinein hat und sich nicht mit vielleicht Dutzenden oder mehr Anrufern herumplagen will, dann ist der erfolgte Verkauf vielleicht die bessere und einfachere Lösung für ihn.


    Aber natürlich ist das vorher gesagte voller Hypothesen nach dem Motto "hätte hätte Fahrrad Kette.............."

  • Servus!


    Hier ist doch alles gut gelaufen, für den Händler und den Verkäufer. Ich bin kein Freund dieses Formats, aber ich sage auch, dass keiner gezwungen wird. Meiner Meinung nach, sollte nur mehr drauf hingewiesen werden, dass es sich um Händler Einkaufspreise handelt und die ja auch noch
    Gewinn machen möchten.


    Ich sage allerdings ganz offen, dass der größte Teil der Sammler diesen Verkäufer ohne mit der Wimper zu zucken, abgezockt hätte. Seien wir ehrlich, alle versuchen so billig wie möglich einzukaufen.


    Ich bin sogar der Meinung, der Verkäufer war hier besser bedient als auf den üblichen Plattformen, wo auf Biegen und Brechen gefeilscht, gehandelt und gelogen wird.


    Gruß, Felix

  • Hab vor kurzen folgenden Fall mitbekommen. Ein Mann ist auf eine Sammlerbörse gekommen mit dem Ritterkreuz seines Vaters um es zu verkaufen. Zwei Personen haben Kaufinteresse
    gehabt und gesagt sie möchten sich das Kreuz erst mal in Ruhe ansehen. Nach einiger Zeit gaben Sie Ihm es zurück und meinten Sie haben doch kein Kaufinteresse.
    Der Mann ging nach der Börse zu einem renommierten Händler um es zu veräußern. Dieser sagte zum Entsetzten des Besitzers er könne das Ritterkreuz nicht nehmen da es kein
    Original ist !!! Das echt Ritterkreuz wurde von den beiden Herren auf der Börse gegen eine Reproduktion ausgetauscht. Da fehlen einem doch die Worte wir verschlagen der Mensch
    doch ist.

  • Gekauft wie gesehen - das funktioniert heute nicht mehr. Aus meinem Bekanntenkreis höre ich immer wieder, dass jeder zweite Handel übers Internet abgebrochen oder nachverhandelt wird. Ich selber habe diese Erfahrung schon vor langer Zeit mit Uhren gemacht und versuche, dass ich keine Uhren mehr übers Internet verkaufe. Die Uhr kommt beim Käufer an, dann wird nachverhandelt und auch mit Rechtsanwalt gedroht - tja, meist geöffnet und wie in meinem Fall ohne ein wichtiges Ersatzteil zurückgeschickt.


    Hier bei unserem Beispiel hat der Verkäufer, der kein Interesse an der Uhr hat und sich auch nicht dafür interessiert, die Uhr an einen Händler verkauft, der wiederum nicht reinschauen konnte, verkauft. Es wird keine Nachverhandlungen geben und daher völlig ok.


    Gruß, Felix

  • Ich bin froh, dass ich noch nie ein Uhren-Flipper war und es mir vorher immer gut überlege, ob ich die Uhr einer bestimmten Marke/eines Modells auch tatsächlich kaufen möchte. Das gilt für Neu- wie für Vintage Uhren. Der Vorteil, Uhrenverkäufe meinerseits fallen damit praktisch weg. Der Nachteil, den viele sehen könnten, die Sammlung wächst und wächst und ist in ihrer Vielfalt sicher ungewöhnlich.


    Allerdings habe ich festgestellt, dass bei Uhreninteresse/Verhandlungen mit Verkäufern immer öfter kaum noch das gegebene Wort oder eine Aussage/Zusage gilt. Ich habe es mehrfach erlebt, dass eine Uhr zu einem Festpreis angeboten wird, ich bereit bin, diesen auch zu zahlen und dann der Verkäufer behauptet, leider bereits ein höheres Angebot zu haben und er somit die Uhr anderweitig verkaufen wird. Zumeist mit dem versteckten oder auch ganz offenen Hinweis, ich könnte ja auch mehr bieten und dann sähe man weiter..................solche Zeitgenossen versuchen das nur einmal, dann sind sie bei mir auf einer gedachten schwarzen Liste.

  • Das hat alles angefangen, als Uhren für Spekulationen entdeckt wurden. Wie so oft im Leben scheint das den Charakter zu verderben und es geht bei einigen Leuten nur noch ums Geld. Inzwischen gibt es regelrechte "Arschloch-Marken" und Modelle, wo man immer davon ausgehen muss, Ärger zu bekommen oder belästigt zu werden. Schade aber bleibende Realität.


    Gruß,
    Walter

  • Hallo,
    hatte ein Telefonat mit David Suppes von Bares für Rares.Angeblich hat er mehrere Gebote im Bereich von 7000€,der Erste der 7500€ bietet soll die Uhr bekommen.(wahrscheinlich hat er die 103 auf eBay gesehen,für die eine hiltrudt 7600 haben will.)Nach der Frage nach meinem Höchstgebot habe ich ihm geantwortet:viel.viel weniger.


    Guß
    Richard

  • Hallo,
    hatte ein Telefonat mit David Suppes von Bares für Rares.Angeblich hat er mehrere Gebote im Bereich von 7000€,der Erste der 7500€ bietet soll die Uhr bekommen.(wahrscheinlich hat er die 103 auf eBay gesehen,für die eine hiltrudt 7600 haben will.)Nach der Frage nach meinem Höchstgebot habe ich ihm geantwortet:viel.viel weniger.


    Guß
    Richard


    https://www.suppes.de/shop/bar…matik-armbanduhr-val-726/


    Gruß
    Walter

  • Der Verkäufer beruft sich auf eine Auktion bei der (angeblich) das gleiche Modell in einem schlechteren Zustand für 8.500€ (!) verkauft worden sein soll. Ich mag das nicht so recht glauben. Hat hier jemand was davon mitbekommen?

    Unter der kleinst'n Steppdeck'n...kann der größte Depp steck'n!

  • Ich kann mich nur an eine Auktion erinnern, wo eine Breguet mit Sinn Zifferblatt verkauft wurde. Wir haben das seinerzeit hier diskutiert. Diese Uhr kann man aber nicht vergleichen.


    Vintage Sinn 103 verkauft bei Ebay?


    Außerdem, was soll der Unsinn immer irgendeine angebliche Auktion als Marktreferenz zu nehmen, die man dann noch nicht Mal belegen kann. Eine Auktion bildet nicht den Markt ab.


    Gruß,
    Walter

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