Posts by Classic-Chrono

    Hi Jimmi,


    ja ist ein E-Type Serie 1 2+2 (das Coupe ist mir zu "eng") Der ist aber noch nicht fertig, ich hoffe nächstes Jahr kann ich ihn fahren.
    Der 911 ist eigentlich ein 912 Baujahr 67 (kurzer Radstand) allerdings komplett umgebaut auf Carrera Fahrwerk, 3l SC Motor mit 46er Weber Vergasern. Macht EXTREM Spass :-)


    Grüße Jochen

    Das hängt aber auch etwas von der Mentalität ab.
    In Deutschland wurde schon immer mehr restauriert als erhalten, in den USA ist das noch viel extremer, dort sieht man sehr oft die Tendenz zur Überrestauration.
    Bevor man sich den Stress mit "komplizierten" englischen oder italienischen Motoren gibt implantiert man lieber gleich einen V8 Bigblock :-(


    In England, wo man sich schon viel früher als anderswo auf den Erhalt des historischen Kulturgutes besonnen hat, stand auch schon immer die Erhaltung des Originalzustandes im Vordergrund.
    Früher wurden die Engländer dafür belächelt, heute zahlt sich das aus...


    Aber natürlich kommt es auch auf die Substanz des Ausgangsmaterials an.
    Die Zeiten, wo man erhaltenswerten Originalzustand finden konnte sind lange vorbei. Bei den Grotten, die heute noch auf dem Markt sind, kommt man um eine Komplettrestauration gar nicht herum.
    Bei entsprechenden Raritäten reicht ja schon der Fund eines Stücks verrostetem Blech mit einer Fahrgestellnummer um einen Neuaufbau anzugehen ;-)


    Grüße Jochen

    Hallo Walter,


    neben den Uhren bin ich ja auch schon sehr lange in Sachen alte Autos unterwegs.
    Wie auch bei den Uhren immer nur aus persönlichem Spass an der Sache, als Investition habe ich beides nie angesehen und das Geld immer als Totalverlust für meine Hobbies verbucht.
    Das die Preise so gestiegen sind mag auf den ersten Blick eine angenehme Entwicklung zu sein, aber es gibt auch jede Menge Schattenseiten...


    Inzwischen ist es sehr schwer geworden überhaupt noch eine Versicherung zu finden, welche einen Kaskoschutz übernimmt.
    Auch spezialisierte Oldtimerversicherungen heben da gerne die Hände und sagen "das ist uns zu riskant"
    Und wenn, dann muss man massive Einschränkungen in Kauf nehmen, wie z.B. knackige Beschränkungen der Jahreslaufleistung (3000km z.B.)


    Mir persönlich hat die Entwicklung die Freude an den Objekten deutlich genommen, bei den Uhren wie auch bei den Autos.
    Mit Freude die Breguet XX am Handgelenk und im 67er Porsche 911 zur Arbeit fahren war einmal :-(


    Jetzt auf dem hohen Niveau noch einzusteigen finde ich auch sehr riskant, auch wenn die gesamte Branche von weiteren Wertsteigerungen ausgeht (Die Chinesen wollen ja auch alte europäische Klassiker...)
    Was passiert, wenn die Zinsen mal wieder steigen und die ganzen Spekulanten massiv verkaufen?


    Gerade bei den Autos (und auch Motorrädern) spielt der persönliche Bezug eine grosse Rolle, gekauft werden primär die Traumstücke der eigenen Jugend.
    Aber irgend wann werden die Besitzer alt und sterben weg...
    Bei den Vorkriegsklassikern gehen die Preise deshalb schon seit längerer Zeit wieder nach unten, das Zeug will kaum noch jemand haben und schon gar nicht damit fahren...


    Und das Ganze ist auch eine Modegeschichte, zur Zeit sieht sind die alten Karren hip, man viele Werbespots mit schön in Szene gesetzten Klassikern und so wurde selbst der VW Bus in völlig irrationale Preisregionen gespült.
    Aber der Geschmack der Massen wird sich auch wieder ändern, irgend wann ist es nicht mehr hip in einem alten Auto ohne Klima und mit schlechter Heizung sowie ohne Servolenkung herumzukugurken...


    Grüße Jochen

    Britische Militäruhren made in Vietnam ;-)
    Gestehungspreis pro Stück etwa $1500 - das Werk kostet halt ein bissie...
    Und das sind noch nicht mal wirklich gut gemachte Exemplare, da gibt es deutlich Besseres :lupe:


    Soweit man erkennen kann hat man sich noch nicht mal die Mühe gemacht die Hörner links unten mit 5517 zu stempeln.
    Zifferblätter und Zeiger sehen aus wie frisch vom Band hier hätte etwas Patina nicht geschadet.
    Die Gravuren zwischen den Hörnern werden bewusst nicht gezeigt, hier scheidet sich nämlich die Spreu vom Weizen. :grinsen:
    Billigheimer gravieren chemisch oder mit dem Laser, die besseren Klitschen nehmen dafür wie es sich gehört den Pantografen.




    Dieses für über 4000 Euro verkaufte Blatt halte ich übrigens auch nicht für authentisch.
    So schlampig hat Rolex nie gedruckt siehe "E" in Perpetuum, eingekreistes "T" zu weit links.
    Die Leuchtmasse ist auch extrem schlampig aufgetragen.


    Ich bin mir inzwischen auch ziemlich sicher, dass echte Milsub Blätter keine Serifen an den 3,6 und 9 Indicees hatten.


    http://www.ebay.de/itm/Vintage…nc&_trksid=p2047675.l2557


    Heutzutage Milsub kaufen ist wie ins Spielkasino gehen :-)
    Und genau deshalb ist der Markt auch so kaputt.
    Tragisch für Besitzer von Originalen, da ein Verkauf zu einem realistischen Preis kaum noch möglich ist.


    Jochen

    Ich kenne das in abgewandelter Form und zwar nicht nur bei Uhren, sondern auch bei meinen anderen Sammelhobbies.


    Man sieht seinen absoluten Heiligen Gral, der aber viel mehr kostet als man bereit ist für's Hobby auszugeben.
    Also kauft man sich eine Ersatzbefriedigung nach der anderen, die zwar alle so ählich aber eben doch nicht das Selbe sind.
    Am Ende kauft man den Gral dann doch, der inzwischen natürlich noch teurer geworden ist und in der Zwischenzeit hat man mit wechselnden Ersatzbefriedigungen auch noch Geld verbrannt.


    Ich hatte bei meinen Sammelleidenschaften nur das Glück, dass sich durch permanent steigende Preise über den gesamten Bereich das Geldverbrennen sher in Grenzen hielt :-)


    Jochen

    Das ist heute leider bei so ziemlich allen Firmen so, Marketing rulez :-(
    Meine Paradebeispiele sind immer Lange & Söhne oder Bugatti
    Auch die ehemals glorreiche Automarke Jaguar ist heute in indischem Besitz ...


    Ich versuche die aktuellen Firmen mit diesen Namen beim Sammeln der historischen Originale komplett auszublenden, das erspart einem viele Frustrationen ob der Lügengeschichten, die da verbreitet werden.


    Manchmal ist es aber so unerträglich, dass mir auch der Spass an den alten Originalen vergeht, so geschehen mit IWC wo ich all meine Uhren inzwischen abgegeben habe.


    Jochen

    Klar, dieses geniale Buch habe ich hier, es heisst einfach Steve McQueen und ist von William Claxton.
    Da sind aber eigentlich nur 2 Hanhart Bilder von Steve mit dem Löwenfell drin, das allseits bekannte und noch ein weiteres, das man nicht im Web findet.
    Die ganzen Bilder von ihm mit der Hanhart bei den Sixdays Rennen sind nicht in dem Buch.


    Deshalb würde mich das Magazin eben doch interessieren.


    Jochen

    Das würde mich auch interessieren.


    Was ich erkennen kann ist, dass es sich um ein Magazin in italienischer Sprache handelt.
    Ich lese den Namen des Autors als Charles Barthes oder Barthen und die Fotos stammen von einem Studio 1221


    Leider hilft einem das nicht wirklich weiter :-(


    Jochen

    Ich habe mich da auch gewundert, vielleicht für eine Hebelage wie sie auch Hanhart für die Replikas anwendet?
    Aber wer sollte sowas bewerkstelligen können?
    Vor allem hätte man das Gehäuse dann auch generell detailgenauer machen können :-)


    Vielleicht täuscht das aber auch nur, schau Dir mal die gebogenen Federstege an.
    Möglicherweise sind die Bilder mit einer Lochkamera aufgenommen und total verzerrt :-)


    Jochen