Posts by Arado

    Die Story ist natürlich blanker Unsinn.
    Erster Tornado im MFG 1 in Jagel 1981. Die 104 gab es noch, es wurde aber nicht mehr darauf ausgebildet.
    Die Junghans war damals schon Vintage. Warum sollte man im Cockpit eine Vintage-Uhr tragen? Besonders in den Militärcockpits geht es sehr eng zu, da schlägt man dauernd irgendwo an.
    Etwas Off-Topic. Ich überlege den ganzen Vormittag, was das für ein Flugzeug ist. Diese dreieckigen Intakes gab es nicht so oft. Hat jemand eine Ahnung?

    Interessant, ich dachte, das wird eine kleine Fingerübung für einen „normalen“ Uhrmacher. Man kommt doch bei einem großen Taschenuhrwerk an alles gut ran...
    Bin eben nur interessierter Laie.
    Überarbeiten Sie eine solche Uhr?
    Ich finde es immer schade, wenn die Uhren rumliegen und eigentlich nicht funktionieren.

    Danke für die Einordnung.
    Sparsam war er wohl.
    Ich denke, einmal revidieren lassen schadet nichts und kann bei einem einfachen Uhrwerk aus Massenproduktion auch nicht die Welt kosten.

    Ich habe in einer zusammengewürfelten Schmuckschatulle aus Großvaters Zeiten diese Uhr gefunden.
    Das ist jetzt keine Fake-Historie, ein EK aus dem Ersten WK lag daneben. Ich schau gerade, bei welchen Uhren sich eine Revision lohnen könnte.
    Weiß jemand, was das für eine Uhr ist?
    Vielen Dank!

    Sehr spannend, danke für den Link. Tatsächlich 1:1-Modell?
    Bereits wenn das ein statisches Modell wird, ist es eine grandiose Leistung, sowohl von den Studenten als auch von den Finanziers.
    Ich befürchte allerdings, daß am Ende nicht hinreichend Geld dafür da ist. Der Staat hat wenig Interesse an der Traditonspflege der ehemaligen Luftfahrtnation Deutschland.
    Das staatliche Luftwaffenmuseum Gatow ist ganz nett, aber kein Vergleich zum Smithsonian oder dem RAF-Museum.
    Wenn engagierte Privatleute wie beim Hannoveraner Luftfahrzeugmuseum dahinter stehen, beim Hangar 10, dem Deutschen Museum oder bei größeren Projekten Großunternehmen wie Airbus, wird es etwas mit Nachbauten oder einem Wiederaufbau.
    Die Do X ist allerdings schon eine erhebliche finanzielle Hausnummer. Ob das Dornier packt?
    Ich bin gespannt und drücke fest die Daumen für dieses Projekt.

    Ich kannte diese Uhren bis jetzt nicht. Amüsant ist die Technik die Uhr zu stellen - ohne Krone.
    Habe mich im Datum der Weltfahrt von Lady Grace geirrt, sie fuhr 1929 mit. Friedrichshafen-Lakehurst

    Im aktuellen Fliegermagazin ist ein Artikel über eine Harwood-Uhr veröffentlicht.
    http://www.harwood-watches.com
    Die britische Reporterin Lady Grace Drummond-Hay begleitete den Zeppelin LZ 127 „Graf Zeppelin“ im Jahre 1927 auf seiner Weltreise. Sie trug dabei -für diese Zeit wohl ungewöhnlich- diese Herrenuhr.
    Heute wird die Uhr wieder aufgelegt.
    Ich finde, die Uhr ist eine nette Abwechslung im großen Gewühl der echten und (Möchtegern-) Retro-Uhren.


    Ich möchte keine Werbung machen, dies ist nur meine persönliche Meinung. Habe nichts mit Harwood zu tun.

    Hier ist meine Geschwaderuhr, eine Fortis.
    Ich habe sie vor einigen Jahren von jemandem gekauft, der damit nicht recht etwas anfangen konnte. Für mich ist sie genau richtig.
    Sie ist für das Marinefliegergeschwader 3 hergestellt worden anläßlich 100 Jahre Marineflieger und 50 Jahre MFG 3.


    Heute ist es umbenannt in MFG 5. Warum, kann sich sicher niemand erklären, es gibt nur noch ein MFG. Vielleicht um den Feind zu verwirren, wieviele Marineflieger es gibt...oder der eigenen Bevölkerung die Menge an Geschwadern vorzugaukeln. Sei’s drum.


    Ich hänge noch ein Bild von Fortis an, es gab noch mehrere Versionen dieser Uhren. Ich würde mich sehr freuen, wenn noch ein anderes Exemplar irgendwo auftaucht, bisher habe ich noch keine gefunden.

    Danke für die Erklärung. In diesem Sinne finde ich heute auch die Sinn 144 GMT sehr gut.
    Die zweite Zeitzone hilft Piloten, die zu faul zum Rechnen sind, immer weiter. Am Ende des Fluges werden die Zeiten ins Flugbuch eingetragen. Die Borduhr (immer auf Z) tut es natürlich auch. Sitzt man beim Eintragen der Zeiten nicht mehr im Flieger, nutzt die aber nichts mehr. Dann schauen sich zwei Typen an und rechnen nachts mit roten Augen hin und her und überzeugen sich gegenseitig von ihren Rechnungen.
    Einige ließen die Uhr immer auf Z, dann waren die Uhrzeiten aber im normalen Leben nicht mehr zu gebrauchen (und die schnelle Abfrage „Wie spät isses denn jetzt?“ auch nicht...)
    Im Marinebereich ging es früher öfter über den Teich, dann kam man mit dem Uhrzeitstellen kaum hinterher.

    Sieht gut aus. Und genau so, wie man es braucht. Ich finde die die zweite Zeitzone sehr praktisch, die Z-Zeit hat in der Fliegerei einen hohen Stellenwert. Weiter weg ist die Rechnerei mit der Stundendifferenz nervig.
    Gibt es auf den vom Bund ausgegebenen Uhren Versorgungsnummern? Müßte eigentlich...

    Manchmal sehen die Dinge in der Praxis anders aus, dennoch ist es selbstverständlich eine großartige Uhr!
    Ich habe mit Interesse ein paar Beiträge über die Titanversion gelesen. Vielleicht ergibt sich einmal die Gelegenheit eine zum Gewichtsvergleich in der Hand zu halten.
    Ab und zu trage ich meinen Tutima-Stein ganz gerne, erinnert es doch an Zeiten, als noch ordentliche Uhren ausgegeben wurden.
    Was wird eigentlich heute beim Bund von den Fliegern getragen? Doch hoffentlich keine Boccia...
    Die Ablesbarkeit gerade bei Dunkelheit war bei den schwarzen Zifferblättern schon unschlagbar.

    Ich möchte kein eigenes Thema starten, es gibt schon so viele zur Tutima Military Bund.
    Unten hänge ich mal ein Bild meiner Uhr an.
    Beim Bund habe ich verschiedene Versionen gehabt, anfangs waren die Drücker etwas eckiger als bei dem Exemplar unten.
    Die Uhren wurden leider nicht in Kartons mit Anleitungen ausgegeben, sondern der zuständige Bootsmann hatte eine Grabbelkiste, die Nummer wurde dann in eine Liste eingetragen. Ende der 80er war kein Herankommen an eine Heuer mehr.
    Die Tutimas sind schön, hatten aber solche Nachteile, daß ich zum Dienst nur noch eine wasserdichte Swatch trug. Heute relativiert sich das bei einem „Oldtimer“ natürlich.
    Ich regte mich damals über ein paar Dinge auf:
    1. die Uhr rippelte das Strickbündchen an der Lederjacke auf
    2. man mußte höllisch vorsichtig sein das Gummibund vom Frankenstein (Kälteschutzanzug) nicht mit dem kantigen Armband zu beschädigen
    3. aufgrund des hohen Aufbaus blieb man dauernd im Cockpit irgendwo hängen
    4. für die Drücker der Stoppuhr mußte man Kraft aufwenden, als ob man ein Stellwerk im Keller bedient
    5. die Uhr ist vergleichsweise schwer. Bei dem, was man sonst noch alles rumschleppen mußte, zählte irgendwann jedes Gewichtsgefühl


    Positiv sind die großen Drücker, die man auch mit Handschuhen bedienen kann.
    In einigen Diskotheken sah man dann die Uhren an den Handgelenken der Kameraden, dort waren sie vor den Mädels anscheinend viel besser zu gebrauchen.