Posts by Arado

    Klar, die Uhr ist aus der Nachkriegszeit. Geht nicht anders bei „Made in Germany“. Der Spaß an dem Stück ist trotzdem da. Ich wüßte aber nicht, wo ich mehr Infos herbekomme als von älteren Mitarbeitern des Herstellers.
    Gibt es noch mehr Infos darüber? Vielleicht eine Stückzahl? Hier im Forum sind anscheinend einige aufgetaucht.


    Die Hülle ist ja klasse! Ich vermute, das ist dann wirklich selten.

    Vor einigen Jahren habe ich eine solche Uhr aus einer Laune heraus gekauft. Taschenuhren nutzt ja heute kaum noch jemand. Irgendwann wurde ich neugierig und habe Hanhart angeschrieben. Folgende Antwort bekam ich:
    “Bei Ihrer Uhr handelt es sich um eine Hanhart – Taschenuhr Kal. 54 aus den 40er Jahren. Diese Uhren hatten 15 Steine und eine Ankerhemmung. Nach einer mündlichen Aussage von unserem ehemaligen Konstruktionsleiter wurden diese Uhren für die Eisenbahner gebaut. (Jubiläumstaschenuhren) Sie dienten zum genauen Zeitvergleich für die Zugführer und Schaffner.“

    Hallo Michi,
    auf alle Fälle!
    Als Alltagsuhr habe ich einen rund 30 Jahre alten IWC Fliegerchronographen. In grauer Vorzeit habe ich in irgendeinem Uhrenladen gefragt, ob eine Revision gemacht werden kann. Man schlug mir vor erstmal die Batterie zu wechseln...
    Herr Roesky ist eine meiner beiden „ersten Adressen“. Eine meiner Hanharts liegt bei ihm, leider ein sehr abgerocktes Exemplar. Ich denke, das ist ein echter Ritterkreuzauftrag.
    Weitere Uhren hat Mikl, Wien, gemacht. Wie gesagt, die Arbeit war völlig in Ordnung. Leider braucht er ziemlich lange.
    Ich will jetzt aber nicht das Forum mit meinen Geschichten vollschreiben.
    VG

    Hallo Michi,
    danke für das Bild und den Tip. Dann lasse ich es so. Unbedingt muß aber die Technik auf Vordermann gebracht werden.
    Wenn ich die Bilder vergleiche (und mehr läßt mein Wissen über Werke nicht zu), sehe ich bei Dir Rubin- und Messinglager, meine ist mit Rubinlagern zugepflastert.
    Warum macht ein Hersteller das?
    VG

    Ah, beim ersten Mal war ich dann der unterlegene Bieter.
    1650.- fand ich völlig in Ordnung auch mit den absehbaren Reparaturkosten.
    Der Nullstellhebel ist wohl nicht mehr erhältlich, aber ein Nachbau ist ja möglich.
    Mal sehen, ob noch etwas fehlt.
    Ich hatte Kontakt mit dem sehr netten Herrn Donner, der mich auf die Rubinlager hinwies. Ich neige dazu, die Lager so zu lassen. Oder sollte man die Lager wieder zurückbauen?
    Ich erlaube mir, sein Vergleichsbild einer anderen mit meiner anzuhängen.

    Guten Abend,
    die falsch im Auktionshaus eingestellte Uhr habe ich ersteigert. Die Uhr wurde nach Ablauf der Auktion aus irgendeinem Grund ein zweites Mal eingestellt, da habe ich zugeschlagen.
    An sich bin ich im Hanhart-Bereich unterwegs und wunderte mich zunächst nur über das abweichende Werk. Dann kam der Glashütte-aha-Effekt. Daß es nicht ganz vollständig ist, sah ich dann an Vergleichsbildern im Netz. Ein vermutlich lösbares Problem.
    Soweit die Vorrecherche.
    Nun ist die Uhr da, die Bilder waren sehr gut, keine Überraschungen.
    Mein erster Reflex war, eine scheinbar fehlende Lunette zu beschaffen. Anfängerfehler. Die Kurtz hatte keine.
    Mir hat dann ein überaus freundlicher Webseitenbesitzer als Spezialist für Glashütte per Mail weitergeholfen, der Nullstellhebel fehlt.
    Ich plane die Uhr an Uhrmacher Mikl nach Wien zu geben, ich habe dort mehrfach gute Erfahrungen gemacht.
    Meine Ahnung vom Innenleben der Uhren ist limitiert, Freude bereiten die alten Uhren trotzdem.
    Beste Grüße
    Arado