Posts by Geronimo

    Das heißt, du hast beide wieder bekommen?
    Die Railmaster hätte ich schon noch gerne. Schau ma mal.
    VG, Günter


    Yes sir, die beiden waren dabei die ich wieder bekommen hatte, Rolex, Patek und Co blieben leider fern...

    Ich wollte mal kurz einen Zwischenbericht abgeben, einer der Hintermänner Timo F. wurde zu 2Jahre und sechs Monate Haft ohne Bewährung letzte Woche verurteilt, ebenso bleibt er auf den Wert der noch fehlenden Uhren sitzen...290000€, hilft mir nicht viel, weil das Geld werde ich wohl nie sehen, und die Uhren bleiben weg :cursing:
    Neu in der Rechtssprechung ist, man muss nicht nochmal eine Zivilklage anstrengen, was viel Geld spart, weil die Summen werden gleich mit ausgeurteilt, mit Volstreckbaren Titel! Wenigstens etwas!
    Hier der Text im Original aus der Hannoversche Presse vom 22.06.2020


    Einbrecher stehlen Luxusuhren im Wert von 500.000 Euro


    Im Prozess um den angeklagten Timo F. (33) fragt man sich:
    Was wiegt schwerer – der immense materielle Schaden oder der Verlust
    einer alten Männerfreundschaft? Timo F. will keine Antwort darauf geben.
    Er habe nichts mit dem Einbruch am 16. August 2018 in Hannover zu tun,
    lässt er am Montag über seinen Anwalt erklären.


    Das Opfer (68)
    sieht das anders. Bei dem Einbruch stahlen die Diebe rund 60 Uhren im
    Wert von 500.000 Euro. Sie stahlen nur die wertvollsten Chronometer,
    rund 300 unverkäufliche Militäruhren ließen sie liegen. „Das Video
    zeigt, dass die Diebe innerhalb von knapp fünf Minuten wieder draußen
    waren“, sagte der 68-Jährige. Er habe nur sehr wenigen Menschen seine
    Sammlung und ihren genauen Ort gezeigt. Darunter der Angeklagte und sein
    Vater. „Wir waren lange Zeit sehr gute Freunde“, meinte das
    Einbruchsopfer über den Vater von Timo F.


    Kamera filmte die Einbrecher


    Im
    September 2019 wurde Delgasch A. (24) wegen des Einbruchs zu einer
    Bewährungsstrafe verurteilt. Auf Grund der Videoaufnahmen und einer
    Öffentlichkeitsfahndung konnte er ermittelt werden. Der zweite
    Einbrecher ist noch unbekannt. Delgasch A. konnte oder wollte nun als
    Zeuge nichts zu den Hintergründen der Tat sagen


    Was spricht nun
    gegen den Angeklagten? Seine Ex-Freundin (41) plauderte aus, dass sie
    Telefongespräche mitangehört habe. Grober Inhalt der Gespräche: Ich
    kenne jemanden, der hat Uhren. Wir schicken die Jungs da rein. Den
    zweiten Anstifter zum Einbruch kennt sie nur unter dem Namen „der kleine
    Kurde“. Das hat sie dem Uhrenbesitzer mitgeteilt; und dafür 5000 Euro
    bekommen. Am Montag wurde sie im Amtsgericht Hannover vereidigt. Ihre
    Aussage war nicht widerspruchsfrei. Die Zeugin erklärte, dass sie Angst
    habe.


    Vater des Angeklagten ist abgetaucht


    Von der Ex-Freundin des Angeklagten erfuhr das Einbruchsopfer auch, dass die
    Täter ihm einen GPS-Sender unters Autos klemmten. So wussten sie, wann
    er nicht zu Hause ist. Die Aussage der Ex-Freundin würde wohl nicht
    reichen, um Timo F. hinter Gitter zu bringen. Aber der Bestohlene
    konfrontierte Vater und Sohn mit seinem Wissen. Zwei Tage später brachte
    der Vater des Angeklagten einen Großteil der Beute in einer Reisetasche
    zurück. An der Tasche fanden die Ermittler DNA des Angeklagten.


    Noch fehlen zehn Uhren im Wert von etwa 280.000 Euro. Der Vater des
    Angeklagten konnte als Zeuge nicht geladen werden. Er hat keine
    Anschrift mehr in Deutschland. Sein Sohn meint, dass sein Vater in
    Luxemburg lebe. „Er ist gerade in Italien, ich weiß auch nicht, was er
    dort macht“, so Timo F. Nichts könnte mehr das Ende einer
    Männerfreundschaft beweisen als die Flucht des Vaters. Urteil am 29.
    Juni
    Und hier das Urteil vom 29.06,2020 und Begründung :
    Luxusuhren-Dieb muss ins Gefängnis


    Aussagen der Ex führen zur Verurteilung

    Diese Liebe hat Timo F. (33) kein Glück gebracht. Im
    Gegenteil. Die Aussage seiner Ex-Freundin (41) hat den Angeklagten am
    Montag für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis gebracht. Der Mann war
    bislang noch nicht vorbestraft. „Bewährung reicht in diesem Fall nicht
    mehr aus“, erklärte Schöffenrichter Michael Siegfried im Amtsgericht
    Hannover.


    Der Angeklagte wurde wegen Einbruchdiebstahls
    verurteilt. Am 16. August 2018 stahlen zwei Einbrecher 59 Uhren im Wert
    von etwa einer halben Million Euro. Sie gingen äußerst zielgerichtet
    vor. Der Einbruch dauerte kaum fünf Minuten. Die Täter stahlen nur die
    wertvollsten Uhren.


    Timo F. leugnete die Tat. Er war auch
    definitiv nicht bei dem Einbruch dabei. Das zeigen die
    Überwachungsvideos von dem Raum mit den Vitrinen und den darin
    befindlichen Uhren. Er hat aber den Einbruch organisiert, ist sich das
    Gericht sicher. Unter Eid sagte die Ex-Freundin im Gericht aus, wie sie
    mehrfach Gespräche von Timo F. mit einem (bislang unbekannten) Komplizen
    anhörte. So habe der Angeklagte gesagt: Ich kenne jemanden, der hat
    Uhren. Wir schicken die Jungs da rein.


    Und der Angeklagte wusste,
    wovon er sprach. Sein Vater war der beste Freund des Diebstahlsopfers
    (68). Vater und Sohn hatte der 68-Jährige die Uhrensammlung gezeigt. Die
    Zeugin teilte dem Opfer ihr Wissen mit. Sie erhielt 5000 Euro als
    Belohnung. Sie wusste auch, dass die Einbrecher per GPS-Sender unter dem
    Auto das Opfer ausspähten.


    „Die Zeugin hat konstant ausgesagt und
    hatte Detailwissen“, befand Richter Siegfried. Enttäuschte Liebe oder
    Eifersucht scheiden als Motiv für ihre Aussage aus. Der Angeklagte habe
    erklärt, dass die Trennung friedlich in beiderseitigem Einvernehmen über
    die Bühne gegangen sei. Die Ex bestätigte das.


    Das Opfer stellte
    Vater und Sohn Monate nach dem Einbruch zur Rede. Zwei Tage später
    brachte der Vater 49 Uhren zurück. Die wertvollsten Uhren (Wert etwa
    290.000 Euro) waren da wohl schon verkauft. Danach hat der Vater seinen
    Wohnsitz in Deutschland aufgegeben. Das Amtsgericht konnte ihm keine
    Ladung zustellen.

    Jimmy, und was ist mit dem Hauptverfahren?+
    Siehst Du noch Chancen die restlichen Uhren wieder zu bekommen?
    Ich drücke Dir die Daumen :thumbup:


    Servus, Günter


    Hallo Günter, am 28.03 erhielt ich folgenden Brief von der Staatsanwaltschaft:
    In der Strafsache gegen......
    wird der Termin vom 15.04.2020 aufgehoben.
    Sie brauchen zu dem Termin nicht zu erscheinen...
    MfG


    Was ist den hier los, keine Erklärung wieso!!!
    Es geht doch nicht an dass wegen einen Virus, das Deutsche Rechtssystem außer kraft gesetzt wird...Oder???
    ich könnte <X

    Hallo Walter, ich bin noch am recherchieren, auf jeden Fall nur ganz wenige wurden gebaut...


    Vor ein paar Jahren hatte ich schonmal auf eine von "The sheffield Goldsmiths Company" geboten, leider wurde ich überboten, das sollte diesmal nicht wieder passieren ;-)
    Ich habe den Link von Crott, wo er eine Lange auf ab mit Karusellwerk versteigert hatte gefunden:
    https://www.uhren-muser.de/de/img.html?lot=34483
    Es gab noch eine die von Crott versteigert wurde, hier einen Auszug aus der Beschreibung:
    Alle ohne Bilder...Leider
    Reinhard Reichel, der Leiter des Uhrenmuseums Glashütte, bemerkt hierzu:
    "Es sind bisher vier Karusselluhren von A. Lange & Söhne bekannt, über
    welche es in den Verkaufsbüchern keine Informationen gibt. Die Uhr ist
    zweifelsfrei eine A. Lange & Söhne Karusselluhr".


    In unserer 85. Auktion, Lot Nr. 25, hatten wir bereits eine der vier bekannten A.
    Lange & Söhne Karusselluhren verkauft. Schon damals gab es in den
    Verkaufsbüchern von A. Lange & Söhne keine Informationen, wie der
    Leiter des Uhrenmuseums Glashütte, Reinhard Reichel uns bestätigte.


    Im
    Buch "A. Lange & Söhne" von Reinhard Meis, München 2011, Seiten
    180ff ist auch eine nahezu baugleiche Karussell-Uhr (Nr. 45288)
    abgebildet und beschrieben.


    Vom Vertrauen des Regleurs - Kurt Herkner über Karussell-Uhren:
    "Karussell-Uhren wurden von verschiedenen Herstellen, vor allem in England, mit kleinen,
    leichten Unruhen gebaut. Die Gangergebnisse waren jedoch nicht besser
    als bei den normalen Glashütter Taschenuhren. Bei Lange-Karusselluhren
    wurden größere Glashütter Unruhen mit einem Durchmesser von 16 mm
    verwendet. Sie waren so groß, wie es die Konstruktion überhaupt
    gestattete. Die Uhren waren im Tragen der normalen Glashütter Ankeruhr
    weit überlegen. Die schwere Unruh schwang in so weiten Bögen, daß der
    Reguleur sofort Zutrauen zur Regulierbarkeit schöpfte.
    [...]
    Alle Teile müssen in bester Qualität und mit hoher Genauigkeit hergestellt
    sein, damit das Zusammenspiel zuverlässig und für viele Jahre bei großer
    Regulierfähigkeit erhalten bleibt. Uhren dieser Lange-Ausführung werde
    nur von Tourbillons in ihrer Gangleistung übertroffen".
    Quelle: Kurt Herkner "Glashütte und seine Uhren", Seiten 102, 105.
    #43213https://www.uhren-muser.de/de/img.html?lot=34483





    https://www.uhren-muser.de/de/img.html?lot=34483

    Es ist lange her, dass ich irgendetwas gepostet habe, hier mein letzter Zugang:

    Reid & Sons Newcastle upon Tyne

    steht auf dem Zifferblatt, obwohl jemand den Schriftzug verdorben hat, indem er versucht hat, ihn mit etwas zu reinigen was nicht gut funktioniert hat.
    Der Chronometer wurde mit einem "Extract of Rates" geliefert, woraus man lesen kann wie die Uhr im Test 1912 abgeschnitten hat als sie der Admiralität zum Kauf angeboten wurde.
    In der Tat ein seltenes Stück, da es ein Bonniksen-Karussell hat, was zu dieser Zeit als genauer als ein Tourbillon angesehen wurde, da sich das Karussell einmal in 52,5 Minuten drehte, während sich der Tourbillon einmal pro Minute drehte .
    Hier, was die Crott-Auktionatoren über einen früheren Verkauf geschrieben haben:
    "Karussell " -Uhren sind ein Entwurf des dänischen Uhrmachers B. Bonniksen, der das Patent 1892 in England anmeldete. Er wollte einen Kompromiss zwischen dem "teuren" Tourbillon und einem normalen Chronometer eingehen - und tatsächlich erzielte er mit seinem Karussell bessere Ergebnisse als manche mit Tourbillons. 1899 verbesserte Richard Lange das Design und erhielt dafür das Gebrauchsmuster D.R.G.M 121267. Die Hemmung in einem Karussell mit Hilfssekunden dreht sich in 52,5 Minuten und vermeidet so die durch die Schwerkraft verursachten Schwankungen. Lange produzierte nur eine kleine Anzahl von Karusselluhren, die meisten davon in Goldgehäusen.
    Quelle: Reinhard Meis "A. Lange & Söhne", Callwey, Seite 180.


    Ich bin seit Jahren auf der Jagd, auch hiernach ;-) letzte Woche war wohl mein Glückstag
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    Hier ein Link der die beiden Komplikationen/Werkstypen erklärt: