Posts by cfk

    Liebe Seamster-Freunde,


    ich traue mich das hier kaum zu posten, so richtig vintage ist das ja nicht:


    Habe auf meine alten Tage nach einer Alltagsuhr gesucht, eine die ich ohne große Schwierigkeiten ablesen kann, auch ohne Lesebrille, die ich in der Dusche oder im Schwimmbad ohne zu zögern dranlassen kann, die Sonnencreme und Ketchup meiner Kinder verträgt, die Nachts leuchtet als hätte sie LED-Indizes. Und dennoch mechanisch angetrieben wird: Den ultimativen Alltags-Schrubber sozusagen. Ein bisschen Vintage hat sie aber dennoch finde ich:


    Omega Seamaster 300m mit dem Big Triangle und den Schwertzeigern. Meines Wissens das letzte Modell mit diesem Layout, bis in die späten 2000er gebaut. Als Stahlmodel mit der Ref. 2254.50 oder als Titanmodell Ref. 2232.80. Drin tickt das bewährte Kaliber 1120, also der Vorgänger der Coaxial-Modell: für einen geübten Uhrmacher alter Schule noch gut wartbar. Chronometerzertifiziert. Mit schwarzem Zifferblatt und Wellenmuster noch ziemlich klassisch: die Wellen erkennt man ab 50 nur noch bei starkem Lichteinfall und Streiflicht. Mit den lyraförmigen Bandanstössen erinnert sie noch entfernt an das klassische Gehäuse der 1960er. Und: man kriegt sie noch locker aus erster Hand mit allem drum und dran.


    Wünsche allen ein schönes Wochenende und genießt die dazugewonnene Bewegungsfreiheit!


    Caspar

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    Hallo miteinander,


    hier ist noch eine reine Hanhart Telemeter, scheint also ein gängiges Modell der frühen Nachkriegszeit zu sein. Grüße aus dem sonnigen Süden bei lockeren 28 Grad.... Caspar

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    Hallo Walter,


    danke für den Hinweis! Da sind ja gleich zwei Vorserien -JH zu sehen, Konrads und noch eine. Und eine Seriennummerliste, werde mal meine durchgeben.


    Grüße, Caspar

    Hallo Michi,


    offenbar war bei Junghans eines Tages die Not so groß, dass sie noch nicht mal einen Raum mit Originalunterlagen etc. aufbewahren wollten. Das riesige Gelände würde allerdings genug Raum bieten, es steht ja fast alles leer. Kriegsschäden an den Gebäuden gab es ja kaum, als Ausrede gilt das also auch nicht. Und die Franzosen haben ja auch nicht alles mitgenommen wie die Russen in Glashütte. Oder aber einer der Aufkäufer in Quartz-Krisenzeiten hat an den Unterlagen kein Interesse gehabt und sie verwertet wie Du sagst. Nur verwunderlich dass bei einer Traditionsmarke wie Junghans die Tradition nicht wertgeschätzt wird.


    Dennoch, tolle Uhren kamen aus Schramberg, und ein bisschen was geht da ja auch noch raus...


    Michi, bist Du dort in der Nähe zuhause? Wäre eine tolle Location für ein Forumstreffen eines Tages!


    Grüße, Caspar

    Tja, ist ordentlich Glück und der Unterstützung von Dirk zu verdanken so was aufzutreiben....


    Und: Schramberg ist unbedingt ein Ausflug wert, das Gebäudeensemble von Junghans wirklich sensationell, man ahnt was das mal für eine Firma war. Nur schade dass sie ihre eigene Historie nicht gut aufbereitet haben.... habe meine Bilder nochmal rausgekramt:

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    Liebe Junghans-Freunde,


    habe über Umwege diese Seltenheit bekommen, eine Vorserien - Junghans wie sie in Konrad K´s Buch Seite 571. Es ist wirklich eine große Uhr, allerdings ziemlich flach. Das relativ kleine Werk wird mit einem Werkhaltering befestigt, Drücke und Krone sind übergroß. Der untere Drücke sieht nach einem späteren Ersatz aus...


    Habe mit Konrad Kontakt aufgenommen, vlt. meldet er sich auch hier direkt zum Faden, wäre schön.


    Einen schönen Wochenstart wünsche ich Euch allen,


    Caspar

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    Moin,

    ja Dirk hat das entdeckt. Ich habe das mit meinen beiden sterilen Blättern verglichen, beide an Pfeillunetten, die haben auch diese Besonderheit. Also fehlt nicht einfach nur der Hanhart Schriftzug sondern das layout ist anders.


    Walter, meine Seriennummern sind um die 5000er muss ich aber noch raussuchen..


    Grüsse,

    Caspar