Posts by EMIL

    Diese Kirowa lässt mich nicht mehr los. Ich hab mir mal so Gedanken dazu Hanhart Kal. 41 und Tutima Urofa 59 sowie 1MUF Kirowa Nachfolger in der Nachkriegszeit gemacht:


    1. Uhren, die für das Militär entwickelt und gebaut wurden

    2. Uhren, die nach dem Krieg weiterentwickelt wurden

    3. Uhren, die in den 1950ern für den zivilen und militärischen Markt gebaut wurden

    4. Ziffernblätter klassisch schwarz, Leuchtziffern und Leuchtmasse in den Zeigern mit Radium belegt

    5. bei beiden Modellen gibt es ein helles Blatt mit gebläuten Zeigern


    Es gab also Nachfrage nach solchen mit Leuchtmasse belegten hellen Ziffernblätter. Helle Ziffernblätter wurden immer schon bei der Marine eingesetzt, siehe Kriegsmarine, Bundesmarine und auch die Royal Navy mit ihren Lemania usw.


    Gruß, Felix


    Wie schon gesagt, sind das nur so Gedankenspiele von mir.

    Servus Nico!


    Erstmal Gratulation zu dieser schönen Uhr! Ich habe so eine noch nie gesehen, aber durch deine guten Bilder habe ich einen guten Eindruck bekommen. Ja, du hast recht, die zivilen haben alle dunkle Ziffern ohne Leuchtmasse im Gegensatz zu deiner, wo wie bei allen anderen Leuchtmasse Ziffernblätter nur die Umrandung dunkel ist.


    Das Werk ist noch aus Kriegsproduktion, erkennbar an der Werknummer und den fehlenden Steinen, aber schon mit neuem sowjetischen Gehäuse. In der damaligen Zeit galt helles Ziffernblatt als schick im Gegensatz zu den militärischen, dunklen Blätter.


    Sehr spannendes Thema! Geniale Uhr!


    Gruß, Felix

    Servus alle Mitainand!


    Oh, wie sehr freue ich mich, dass das Forum wieder läuft. Ich poste zwar im Moment nichts, aber lesen tu ich jeden Tag.


    Ich wünsche Euch allen eine schöne Arbeitswoche! Ich wäre froh, wenn ich wieder mehr und geregelter arbeiten könnte.


    Gruß, Felix



    PS: Ich konnte mich heute nicht entscheiden;):D

    Gekauft wie gesehen - das funktioniert heute nicht mehr. Aus meinem Bekanntenkreis höre ich immer wieder, dass jeder zweite Handel übers Internet abgebrochen oder nachverhandelt wird. Ich selber habe diese Erfahrung schon vor langer Zeit mit Uhren gemacht und versuche, dass ich keine Uhren mehr übers Internet verkaufe. Die Uhr kommt beim Käufer an, dann wird nachverhandelt und auch mit Rechtsanwalt gedroht - tja, meist geöffnet und wie in meinem Fall ohne ein wichtiges Ersatzteil zurückgeschickt.


    Hier bei unserem Beispiel hat der Verkäufer, der kein Interesse an der Uhr hat und sich auch nicht dafür interessiert, die Uhr an einen Händler verkauft, der wiederum nicht reinschauen konnte, verkauft. Es wird keine Nachverhandlungen geben und daher völlig ok.


    Gruß, Felix

    Servus!


    Hier ist doch alles gut gelaufen, für den Händler und den Verkäufer. Ich bin kein Freund dieses Formats, aber ich sage auch, dass keiner gezwungen wird. Meiner Meinung nach, sollte nur mehr drauf hingewiesen werden, dass es sich um Händler Einkaufspreise handelt und die ja auch noch
    Gewinn machen möchten.


    Ich sage allerdings ganz offen, dass der größte Teil der Sammler diesen Verkäufer ohne mit der Wimper zu zucken, abgezockt hätte. Seien wir ehrlich, alle versuchen so billig wie möglich einzukaufen.


    Ich bin sogar der Meinung, der Verkäufer war hier besser bedient als auf den üblichen Plattformen, wo auf Biegen und Brechen gefeilscht, gehandelt und gelogen wird.


    Gruß, Felix

    Servus!


    Dirk hat vollkommen recht! Der geneigte Hanhart Kenner weiß, dass die W+C Blätter, im Volksmund oft offene 6 genannt, gerne auspuffern. Ich habe mal so als kleine Anschauung ein paar Blätter aus meinen Hanhart Beständen hier angehängt, eine Bild passt nicht ganz;) Bei den W+B Blättern, kurz gerade 7 genannt, sind die Achter und im Allgemeinen die aufgetragenen Leuchtmasse etwas genauer gemacht. Und ja, diese Blätter sind noch aus WK2 Produktion, was man meist auf der Rückseite sehen kann.


    Mir hat mal der große Rolex Gott aus München in der WL eine original Hanhart 417ES wegen so einem Blatt schlechtgeredet, das vergesse ich nie mehr und daher hier dieses klare Statement. Ich frage mich auch, wo das große Problem mit der Handgravur XA49 liegt? Das ist graviert, sicherlich alt und authentisch - NUR wir wissen nicht für was es steht und offen gesagt, ist das auch nicht so wichtig.


    Hier in unserem Beispiel der XA49 schaut das Blatt sehr gut aus und in meinen Augen ist das alles original.


    Gruß, Felix

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    Ja, da bin ich voll bei Euch! Ich glaube auch nicht, dass ein Uhrmacher von sich aus so einen Umbau macht, da steckt sicherlich ein Kundenwunsch dahinter. Meister B., so bin ich mir sicher, hat die Umarbeitung nicht gemacht ... aber trotzdem hat er ein fragwürdiges Zertifikat ausgestellt. Ich hab heute nachgeschaut und ja, ich habe die Werknummer unter ‚fragwürdig‘ seit einigen Jahren gelistet. Wie gesagt, auf der Börse in München wurde mir vor Jahren erzählt, dass es diese Frankensteins gibt.


    Nachtrag: Ich finds auch nicht ganz so schlimm, weil wir bei Hanhart - Gott sei Dank - nicht so von Fakes und Basteleien heimgesucht werden wie bei anderen, namhafteren und teureren Marken. Klar, es ist ärgerlich, aber bei Hanhart muss man sich eh einlesen, bevor man so was kauft. .... UND ja, dass kann man genau hier bei uns :D

    Servus!
    Ich möchte nochmal zusammenfassen:
    - 417ES im "Vixa Gehäuse mit abgeschrägten Flanken" an den Anstössen, zivile Ausführung, Krone und alle Anbauteile original
    - weisses Blatt mit 17 Steinen (seltener als 17 Jewels), Zeiger relumed aber paasend
    - Werknummer 8440 (passt genau in die Zeit der Vixa Baureihe)
    Der Preis ist dementsprechend hoch, weil es einfach nicht viele davon gibt.
    Gruß, Felix

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    Oh ja, mir schon. Ich mein sogar, dass es diese Uhr ist. Mich hat ein alter Hanhart Sammler darauf hingewiesen, der anscheinend jemand kennt, der diese Umbauten machte. Daher habe ich mich sehr drauf konzentriert bei meiner jahrelangen Suche.

    Servus!


    Der Drehring kann nicht passen, weil das Gehäuse ist ein original oDL! Das oDL Gehäuse ist ja ca. 1 bis 2 mm größer im Durchmesser und daher sitzt der Drehring, der original von Hanhart sein dürfte, nicht bündig.


    Woran erkennt man das Gehäuse ohne Drehring? Einmal an den Anstößen, der Stahlboden sitzt nicht auf und die Boden Beschriftung ist eben markant. Das mDL Gehäuse hat andere Anstöße, der Boden sitzt auf und ein Teil der Beschriftung ist rund auf dem Boden. Einfach mal vergleichen.


    So eine Uhr gab es nicht und fällt unter Bastelei oder Verschlimmbesserung.


    Gruß, Felix

    Ja, wie cool ist das denn? Gratulation zur Wiederherstellung der MdI und ich bin sehr, sehr begeistert!!! Ich schließe mich Walter voll und ganz an.


    Super Ergebnis und ich freue mich richtig.


    Gruß, Felix

    Servus!
    Interessantes Stück und sicherlich nur was für Hardcore Hanhart Sammler, weil die zusätzliche Beschriftung ist bis jetzt einzigartig. Den zusätzlichen Druck halte ich für authentisch, die 417ES sowieso. Unser crewrestanschnaller hat die Firmenzugehörigkeit auch schon rausgefunden :D
    Gruß, Felix

    Servus,


    auf instagram habe ich gesehen, dass Forstner Bands ein Flatlink Bracelet mit Bild angekündigt hat. Das Band schaut optisch aus wie die 1039 Familie von Omega, auch mit Stretch Gliedern. Da bin ich wirklich gespannt, weil das 1039 ist für mich das einzig wahre Omega Band.


    Gruß, Felix

    Servus Caspar!


    Gratulation zu dieser herrlichen Uhr! Geschlossene Drückerkappe, Gehäuse mit Sicke und beschichtetem Boden, Drehring mit Pointer, geschwungener Rücker 1. Ausführung, Chronozentrumsrad mit Speichen 1. Ausführung, beschichtete Krone, originales (rissiges) Glas, Leuchtmasse auf Zeiger und Blatt unberührt und steriles Blatt - bei der stimmt einfach alles.


    Gruß, Felix


    PS: Hier ist ein Bild von meiner 107417. Bei mir ist ein WC offenes 6 Blatt und bei dir ein W+B gerade 7 Blatt verbaut - nur so mal angemerkt.

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